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Heinrich Heine (1797 - 1856)
Warum sind denn die Rosen so blaß?
Language: German (Deutsch)
Our translations: CAT DUT ENG FRE FRE POR
Warum sind denn die Rosen so blaß?
O sprich mein Lieb warum?
Warum sind denn im grünen Gras
Die blauen Veilchen so stumm?
Warum singt denn mit so kläglichem Laut,
Die Lerche in der Luft?
Warum steigt denn aus dem Balsamkraut
Verwelkter Blütenduft?
Warum scheint denn die Sonn' auf die Au,
So kalt und verdrießlich herab?
Warum ist denn die Erde so grau,
Und öde wie ein Grab?
Warum bin ich selbst so krank und so trüb?
Mein liebes Liebchen sprich
O sprich mein herzallerliebstes Lieb,
Warum verließest du mich?
P. Cornelius sets stanzas 1-2, 4
M. Zenger sets stanzas 1, 3-4
M. Schnorr von Carolsfeld sets stanzas 1, 3-4 in (at least) one setting - see below for more information
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Confirmed with Heinrich Heine, Buch der Lieder, Hoffmann und Campe, Hamburg, 1827, page 129.
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[Guest Editor] , Johann Winkler
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Waarom zijn toch de rozen zo flets?
Language: Dutch (Nederlands)  after the German (Deutsch)
Waarom zijn toch de rozen zo flets?
O spreek, mijn lief, waarom?
Waarom in ‘t gras hoor ‘k geen geklets,
Zijn de viooltjes zo stom?
Waarom zingt toch met zo’n klaaglijk geluid
De leeuwerik malheur?
Waarom stijgt toch uit het balsemkruid
Verwelkte bloemengeur?
Waarom schijnt toch het zonlicht zo flauw,
Zo koud, zo droefgeestig, zo laf?
Waarom is toch de aarde zo grauw
En aak’lig als een graf?
Waarom ben ik zelf zo ziek en zo mat?
Mijn lieve liefje, spreek!
O spreek, mijn allerliefste schat,
Waarom liet je mij in de steek?