by Otto Inkermann (1823 - 1862), as C. O. Sternau
Dort drüben
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Language: German (Deutsch)
Dort drüben über die Straße weit gibt's selige Lust und seliges Leid, dort drüben! Was sprühst du denn, du Liederklang, hinüber die ganze Straße entlang hinüber? Ei, abends mit dem letzten Schein, da glüh'n zwei dunkle Äugelein herüber. Und früh, wenn Tau die Halme tränkt, mein Herz an sel'ge Liebe denkt hinüber! Ich schauete Jahr aus und ein die taubeperlten Äugelein dort drüben. Und immer, wenn der Tag erwacht, grüßt mich die sternengleiche Pracht von drüben. Wenn's aber einmal ins Weite geht, Dann, wüßt' ich was ich gerne tät' dort drüben! D'rum aber, weil es nicht kann sein, lebt wohl, ihr dunklen Äugelein dort drüben!
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Research team for this page: Melanie Trumbull , Johann Winkler
Confirmed with Otto Inkermann, Knospen: Gedichte von C. O. Sternau, zweite stark vermehrte Auflage, Magdeburg: Emil Baensch, 1844, pages 122 - 123. Appears in Anna, no. 2.
Text Authorship:
- by Otto Inkermann (1823 - 1862), as C. O. Sternau, "Dort drüben!", appears in Knospen: Gedichte von C. O. Sternau, in Anna, no. 2 [author's text checked 1 time against a primary source]
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