by August Heinrich Hoffmann von Fallersleben (1798 - 1874)
Des Älplers Heimweh
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Language: German (Deutsch)
Grüner und grüner Matten und Feld! Froher das Leben, schöner die Welt! Fort aus der Sorge düsterem Thal Hin in des Frühlings sonnigen Saal! Bunter die Blumen, süßer der Duft, Heitrer der Himmel, frischer die Luft! Sieh, wie die Gemse hüpft und das Reh! Schau, wie der Bach hinrauscht in den See! Zu der Lawine dumpfem Getön Hallen Schalmeien lieblich und schön. Hüllet der Nebel die Täler hier ein, Oben ist Freud', ist sonniger Schein. Drüben und droben wär' ich so gern! Thäler und Berge, wie seid ihr so fern! Ach und wie fern ist Frieden und Ruh'! Ach und wie ferne, Liebe, bist du! Träumend nur seh' ich Rosen noch blühn, Träumend der Alpen Zinken nur glühn. Thäler und Berge, wie seid ihr so fern! Drüben und droben, ja droben wär' ich so gern!
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Researcher for this text: Emily Ezust [Administrator]
Confirmed with Gedichte von Hoffmann von Fallersleben, Neunte Auflage, Berlin, G. Grote'sche Verlagsbuchhandlung, 1887, page 304. Appears in Volksleben, in Hirtenleben, no. 4.
Text Authorship:
- by August Heinrich Hoffmann von Fallersleben (1798 - 1874), "Des Älplers Heimweh", appears in Lyrische Gedichte, in Volksleben, in Hirtenleben, no. 4 [author's text checked 1 time against a primary source]
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This text was added to the website: 2021-01-15
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