by Christian Felix Weisse (1726 - 1804)
Philint stand jüngst vor Babets Thür
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Language: German (Deutsch)
Philint stand jüngst vor Babets Thür Und klopft', und rief: Ist niemand hier? Ich bin Philint! Laßt mich hinein! -- Sie kam, und sprach: Nein, nein! Er seufzt', er bat recht jämmerlich. Nein! sagte sie, ich fürchte dich; Es ist schon Nacht, ich bin allein: Philint, es kann nicht sein! Bekümmert wollt' er wieder gehn: Da hört' er schnell den Schlüssel drehn: Er hört: Auf einen Augenblick! Doch geh' auch gleich zurück! Die Nachbarn plagt die Neugier sehr: Sie warteten der Wiederkehr; Er kam auch, doch erst Morgens früh. Ey, ey! wie lachten sie!
G. Benda sets stanzas 1, 3, 2, 4
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View text with all available footnotesConfirmed with Kleine Lyrische Gedicte von C. F. Weiße, Carlsruhe, bey Christian Gottlieb Schmieder, 1778, p. 148.
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- by Christian Felix Weisse (1726 - 1804), "Eine sehr gewöhnliche Geschichte" [author's text checked 1 time against a primary source]
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