by Emil Rudolf Osman, Prinz von Schönaich-Carolath (1852 - 1908)
Spielmannslied
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Language: German (Deutsch)
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Drei Rosen gab sie mir, drei Küsse -- Sie sprach von Lieb' und ew'ger Treu, Es blühten Flieder und Narcisse, Die Grillen sangen fern im Heu. Und eh' die Rosen welk im Grase, Und eh' verrauscht die Junizeit, Da hatten Eltern und Fraubase Dem reichen Manne sie gefreit. Und Tags darauf lag mir zu Füßen Die Heimatstadt im Abendstrahl, Die Rosen warf als letztes Grüßen Hinunter ich ins tiefe Thal, Doch die drei Küsse gab ich weiter, Und ward ein Spielmann wohlbekannt, Der fideln geht, bald ernst, bald heiter, Von Thür zu Thür, von Land zu Land.
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Confirmed with Dichtungen von Prinz Emil von Schönaich-Carolath, G.J. Göschen'sche Verlagshandlung, Leipzig, 1903, page 232.
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- by Emil Rudolf Osman, Prinz von Schönaich-Carolath (1852 - 1908), "Spielmannslied" [author's text checked 1 time against a primary source]
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This text was added to the website: 2008-10-27
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