possibly by Dorothee Charlotte Elisabeth Spangenberg, née Wehrs (1755 - 1808), as Aemilia and possibly by Dorothea Friderika Aemilia von Berlepsch (1755 - 1830)
Ruhig ist des Todes Schlummer
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Language: German (Deutsch)
Ruhig ist des Todes Schlummer Und der Schooß der Erde kühl, Da stöhrt unsre Ruh kein Kummer Nicht der Leidenschaften Spiel; Unsre Sorgen groß und klein Schlummern alle mit uns ein. Über unsern Hügel schwinget Die Vergessenheit den Stab, Und der Schmähsucht Stimme dringet Nicht ins stille dunkle Grab; Fehler die uns hier besiegt, Werden dann nicht mehr gerügt. Unsre Seufzer, unsre Thränen, Werden ewig dann gestillt, Unsre Wünsche, unsre Sehnen, Alles, alles wird erfüllt. Herzen die sonst heiß gewallt Liegen fühllos dann und kalt. Läg' auch meines von den Sorgen Dieses Lebens unempört, In der Erde Schooß verborgen Wo nichts seinen Frieden stört! -- Kühles Grab, o wenn nimmst du Mich in deine stille Ruh?
C. Loewe sets stanzas 1-2
H. Schnaubelt sets stanzas 1-2
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View text with all available footnotesConfirmed with Musen Almanach, 13. Jahrgang, Göttingen: bei Johann Christian Dieterich, 1782. Appears in Poetische Blumenlese für das Jahr 1782, credited to "Aemilia", pages 135 - 136. Note: Schaubelt's edition attributes the poem to "Berlepsch".
Text Authorship:
- possibly by Dorothee Charlotte Elisabeth Spangenberg, née Wehrs (1755 - 1808), as Aemilia, "Das Grab" [author's text checked 1 time against a primary source]
- possibly by Dorothea Friderika Aemilia von Berlepsch (1755 - 1830), "Das Grab" [author's text checked 1 time against a primary source]
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This text was added to the website: 2018-07-15
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