Die linden Lüfte sind erwacht
Language: German (Deutsch)
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Die linden Lüfte sind erwacht,
Sie säuseln und weben Tag und Nacht,
Sie schaffen an allen Enden.
O frischer Duft, o neuer Klang!
Nun armes Herze, sey nicht bang!
Nun muß sich Alles, Alles wenden.
Die Welt wird schöner mit jedem Tag,
Man weiß nicht, was noch werden mag,
Das Blühen will nicht enden.
Es blüht das fernste, tiefste Thal.
Nun armes Herz, vergiß der Qual!
Nun muß sich Alles, Alles wenden.
C. Unger sets stanza 1
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Confirmed with Deutscher Dichterwald. von Justinus Kerner, Friedrich Baron de la Motte Fouqué, Ludwig Uhland und Andern. Tübingen in der J. F. Heerbrandt'schen Buchhandlung. 1813, page 5; and with Gedichte von Ludwig Uhland. Stuttgart und Tübingen in der J. G. Cotta'schen Buchhandlung. 1815, page 54.
Note: some editions have a typo in stanza 1, line 2: word 4 is "wehen". Curschmann and Lachner's scores also have this typo.
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Line count: 12
Word count: 85
Language: Dutch (Nederlands)  after the German (Deutsch)
De milde winden naad’ren zacht,
Zij suizen en weven dag en nacht,
Doen leven wat eerst verdorde.
O frisse geur, o nieuwe klank!
Nu, arme ziel, wees vrij en frank,
Alles gaat anders, anders worden!
De wereld wordt mooier van dag tot dag,
Wie weet, wat hiervan nog komen mag,
De lente neemt alle horden.
Elk dal is nu in bloei gekleed:
Dus, arme ziel, vergeet je leed!
Alles gaat anders, anders worden!