by Friedrich Heinrich Karl, Freiherr de La Motte-Fouqué (1777 - 1843)
Hast ja zu lang dich auf's Lieben...
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Language: German (Deutsch)
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Hast ja zu lang dich auf's Lieben bedacht, Find'st nun kein Liebchen, das fürderhin lacht, Liebchen Dein wohnet auf eisernem Feld, Hat Dich zu ernster Umarmung bestellt. Drückt was Dein Herze, wirf's 'runter alsbald, Marsch commandir'n wir, und nimmermehr Halt. Brautbett ist erdig, viel Gäste bereit, Rosinfarb blühend Dein hochzeitlich Kleid. Treiben doch allsammt ein Späßlein damit, Reiten gar lustig zum ernstlichen Ritt, Alle wohl singt ein Trompeterlied ein, Rufen Kanonen den Brummbaß darein. Käm't Ihr im Alter auch endlich zurück, Gäb' man Euch schimmligen Brodtes ein Stück. Fallt Ihr mit hübschen Gesellen zu Hauf, Streuen die Mädchen viel Perlen Euch auf.
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View text with all available footnotesConfirmed with Friedrich de La Motte-Fouqué, Alwin: ein Roman in zwei Bänden von Pellegrin, Erster Band, Berlin: bei Friedrich Braunes 1808, pages 165-166
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- by Friedrich Heinrich Karl, Freiherr de La Motte-Fouqué (1777 - 1843), no title, appears in Alwin: ein Roman in zwei Bänden von Pellegrin [author's text checked 1 time against a primary source]
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Researcher for this page: Sharon Krebs [Senior Associate Editor]
This text was added to the website: 2016-02-09
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