by Victor August Eberhard Blüthgen (1844 - 1920)
Es war ein niedlich Zeiselein
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Language: German (Deutsch)
Es war ein niedlich Zeiselein, Das träumte nachts im Mondenschein: Es säh' am Himmel Stern bei Stern, Davon wär' jeder ein Hirsekern, Und als es geflogen himmelauf, Da pickte das Zeislein die Sterne auf. Piep -- Wie war das im Traume so lieb! Und als die Sonne beschien den Baum, Erwachte das Zeislein von seinem Traum. Es wetzte das Schnäbelchen her und hin Und sprach verwundert in seinem Sinn: "Nun hab' ich gepickt die ganze Nacht Und bin doch so hungrig aufgewacht! Ping -- Das ist mir ein närrisches Ding!"
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View text with all available footnotesConfirmed with Gedichte von Victor Blüthgen, Leipzig, Verlag von Edwin Schloemp, 1880, page 211.
Text Authorship:
- by Victor August Eberhard Blüthgen (1844 - 1920), "Der Traum", appears in Gedichte, in 4. Im Kinderparadies, no. 3 [author's text checked 1 time against a primary source]
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