Dithyrambe
Language: German (Deutsch)
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Nimmer, das glaubt mir,
Erscheinen die Götter,
Nimmer allein.
Kaum daß ich Bacchus den lustigen habe,
Kommt auch schon Amor, der lächelnde Knabe,
Phöbus der Herrliche findet sich ein.
Sie nahen, sie kommen
Die Himmlischen alle,
Mit Göttern erfüllt sich
Die irdische Halle.
Sagt, wie bewirth' ich,
Der Erdegebohrne,
Himmlischen Chor?
Schenket mir euer unsterbliches Leben,
Götter! Was kann euch der Sterbliche geben?
Hebet zu eurem Olymp mich empor!
Die Freude, sie wohnt nur
In Jupiters Saale,
O füllet mit Nektar,
O reicht mir die Schale!
Reich ihm die Schale!
Schenke dem Dichter,
Hebe nur ein.
Netz' ihm die Augen mit himmlischem Thaue,
Daß er den Styx, den verhaßten, nicht schaue,
Einer der Unsern sich dünke zu sein.
Sie rauschet, sie perlet,
Die himmlische Quelle,
Der Busen wird ruhig,
Das Auge wird helle.
F. Schubert sets stanzas 1-2 in (at least) one setting - see below for more information
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Confirmed with Musen-Almanach für das Jahr 1797, herausgegeben von Schiller. Tübingen, in der J.G.Cottaischen Buchhandlung, pages 120-121, and with Gedichte von Friederich Schiller, Erster Theil, Leipzig, 1800, bey Siegfried Lebrecht Crusius, pages 151-152.
First published 1797 with the title "Der Besuch" in Schiller's Musen-Almanach
Text Authorship:
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Research team for this page: Richard Morris , Peter Rastl
[Guest Editor] This text was added to the website between May 1995 and September 2003.
Line count: 30
Word count: 140
Language: Dutch (Nederlands)  after the German (Deutsch)
Nimmer, geloof me, verschijnen de goden,
nimmer alleen,
Amper is Bacchus, de lolbroek, gekomen,
Of daar komt Amor, met lachende konen,
Phoebus de prachtige komt ook meteen.
Zij naad'ren, zij komen, de hemelsen, allen,
Met godenvolk vullen zich snel d' aardse hallen.
Zeg, hoe onthaal ik, de aardebewoner,
't hemelse koor?
Deel met mij jullie onsterfelijk leven,
Goden! Wat kan u de sterveling geven?
Ga er met mij naar d' Olympus vandoor!
De vreugde, zij woont slechts in Jupiters streken.
O, vul hem met nectar, o reik mij de beker!
Reik hem de beker! O, schenk nu de dichter, Hebe,
maar in; schenk hem de wijn!
Vochtig zijn ogen met hemelse dauwval,
Dat hij de Styx, de gehate, niet zien zal,
Eén van de onzen zich waant wel te zijn.
De hemelse bron, ja, zij ruist en zij parelt,
Het hart wordt nu rustig, het oog gaat al stralen.