Der Weiberfreund
Language: German (Deutsch)  after the English
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Noch fand von Evens Töchterschaaren
Ich keine, die mir nicht gefiel:
Von funfzehn bis zu funfzig Jahren
Ist jede meiner Wünsche Ziel.
Durch Farb' und Form, durch Witz und Güte,
Durch alles fühl' ich mich entzückt:
Ein Ebenbild der Aphrodite
Ist jede, die mein Aug' erblickt.
Selbst die vermag mein Herz zu angeln,
Bei der man jeden Reiz vermißt:
Mag immerhin ihr alles mangeln,
Wenn's nur ein weiblich Wesen ist!
Bei blonden, runden Dindonetten
Preis' ich die Fülle der Natur:
An hagern schmächtigen Brünetten
Reizt mich verliebter Sehnsucht Spur.
Bezaubernd ist die schlanke Schöne:
Doch auch der Krummen huldig' ich;
An Amors Pfeil erinnert jene,
Und die an seinen Bogen mich.
So flattr' ich rastlos, gleich den Bienen,
Durch Amors Lustgefilde hin,
Und selbst das Unkraut muß mir dienen,
Um süßen Honig draus zu ziehn.
Available sung texts: (what is this?)
• F. Schubert
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Confirmed with Taschenbuch zum geselligen Vergnügen herausgegeben von W.G. Becker für 1795. Leipzig, bei Voß und Compagnie, pages 201-202.
Note: Ratschky published a revised version of this poem in his Neuere Gedichte of 1805, where he also changed the sequence of the stanzas (stanza 3 is now next-to-last); see below.
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[Guest Editor] This text was added to the website: 2003-11-05
Line count: 24
Word count: 136
Language: Dutch (Nederlands)  after the German (Deutsch)
Nooit vond 'k in Eva's dochterscharen
Er eentje die mij niet beviel;
Van vijftien tot wel vijftig jaren
Is geen er die 'k niet hebben wil.
Door leuk of dom, volslank of sprietje,
Door alles voel ik mij verrukt;
Een evenbeeld van Aphrodite
Is elke die mijn oog maar plukt.
Zelfs die doet wel mijn hart vibreren,
Bij wie men elke charme mist;
Van alles mag er aan mankeren,
Als 't maar een vrouw'lijk wezen is.
Bij blonde, ronde Dindonettes
Prijs ik de volheid der natuur;
Bij maag’re, spichtige brunettes
Vind ik ook altijd liefdesvuur.
Betoov’rend is de slanke schone,
Maar ook de kromme acht ik hoog;
In d’ een zie ‘k Amors pijl zich tonen,
In d’ and’re zie ik fraai zijn boog.
Zo vlieg ik steeds maar, als de bijen,
Door Amors tuin, bloem in bloem uit,
En zelfs het onkruid mag ‘k graag lijen;
Ook daar maak ‘k zoete honing buit.