by Paul Heyse (1830 - 1914)
Wie bin ich nun in kühler Nacht
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Language: German (Deutsch)
Wie bin ich nun in kühler Nacht Im Wald herumgestrichen! Die Bäume, noch von Regen schwer, Die wogten tropfend hin und her; Hätt' nicht mein Herz gebrannt so sehr, Nach Haus wär' ich gewichen. Die lohe Glut kein Regen mag, Kein Thau zu kühlen taugen. Der rote Blitz entflammt' sie nicht, Der jäh die schwarzen Eichen bricht; Das that der Liebsten Angesicht Mit den zwei lichten Augen.
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Confirmed with [Paul Heyse], Der Jungbrunnen: Neue Märchen von einem fahrenden Schüler, Berlin: Verlag von Alexander Duncker, Königl. Hofbuchhändler, 1850, pages 185-186.
Text Authorship:
- by Paul Heyse (1830 - 1914), no title, appears in Der Jungbrunnen: Neue Märchen von einem fahrenden Schüler, in Fedelint und Funzifudelchen, first published 1850 [author's text checked 2 times against a primary source]
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This text was added to the website: 2009-04-01
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