by Johann Wolfgang von Goethe (1749 - 1832)
Wer sich der Einsamkeit ergibt
NOTE: the footnotes have been removed from this text; return to general view
Language: German (Deutsch)
Wer sich der Einsamkeit ergibt Ach! der ist bald allein, Ein jeder lebt, ein jeder liebt, Und läßt ihn seiner Pein. Ja, laßt mich meiner Qual! Und kann ich nur einmal Recht einsam seyn, Dann bin ich nicht allein. Es schleicht ein Liebender lauschend sacht! Ob seine Freundin allein? So überschleicht bei Tag und Nacht Mich Einsamen die Pein, Mich Einsamen die Qual. Ach werd ich erst einmal Einsam im Grabe seyn, Da läßt sie mich allein!
About the headline (FAQ)
View text with all available footnotesConfirmed with Goethe's Werke. Vollständige Ausgabe letzter Hand. Zweyter Band. Stuttgart und Tübingen, in der J.G.Cotta'schen Buchhandlung. 1827, page 120; and with Goethe's Werke. Vollständige Ausgabe letzter Hand. Achtzehnter Band. Stuttgart und Tübingen, in der J.G.Cotta'schen Buchhandlung. 1828, pages 219-220.
First published in Wilhelm Meisters Lehrjahre. Ein Roman. Herausgegeben von Goethe. Erster Band. Berlin. Bey Johann Friedrich Unger. 1795, pages 348-349. The poem appears in Book 2, Chapter 13 of Goethe's novel.
Text Authorship:
- by Johann Wolfgang von Goethe (1749 - 1832), "Harfenspieler", written <<1783, appears in Wilhelm Meisters Lehrjahre, first published 1795 [author's text checked 1 time against a primary source]
Go to the general view
Research team for this page: Emily Ezust [Administrator] , Peter Rastl [Guest Editor]
This text was added to the website between May 1995 and September 2003.
Line count: 16
Word count: 83