by Christian Adolf Overbeck (1755 - 1821)
Die Schiffahrt See original
Language: German (Deutsch)
Das waren mir selige Tage!
Bewimpeltes Schifflein, o trage
Noch einmal mein Liebchen und mich!
O wieg' uns noch einmal behende
Von hinnen bis an der Welt Ende;
Zur Wiege begehren wir dich.
Wie fuhren und fuhren auf Wellen;
Da sprangen im Wasser die hellen,
Die silbernen Fische herauf.
Wir fuhren und fuhren durch Auen;
Da ließen die Blümchen sich schauen,
Da liefen die Lämmer zu hauf.
...
Wir spielten im treibenden Nachen,
Wir gaben uns manches zu lachen,
Wir hatten des Spieles nicht Rast.
Wir ließen die Hörner erklingen,
Die Mädchen begonnen zu singen,
So hielt ich mein Liebchen umfaßt.
Das waren mir selige Tage!
Mein blondes Mädchen, o, sage:
Sie waren so selig auch mir!
Dann such' ich das Schiffchen mir wieder!
Dann setz' ich mich neben dir nieder,
Und schiffe durchs Leben mit dir.
Note: the text above is taken from stanzas 1-2,4-5 of the original text.
Note for stanza 2, line 6, word 6: Lachner's score has the typo "Haus" instead of "hauf".
Composition:
- Set to music by Franz Paul Lachner (1803 - 1890), "Die Schiffahrt", op. 78 no. 3, published 1845, stanzas 1-2,4-5, Mainz, Schott
Text Authorship:
- by Christian Adolf Overbeck (1755 - 1821), "Die Schiffahrt", appears in Fritzchens Lieder, second version
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