by Johann Ludwig Uhland (1787 - 1862)
Der Wirthin Töchterlein Matches original text
Language: German (Deutsch)
Es zogen drei Bursche wohl über den Rhein, bei einer Frau Wirthin da kehrten sie ein. "Frau Wirthin, hat sie gut Bier und Wein? Wo hat sie ihr schönes Töchterlein?" "Mein Bier und Wein ist frisch und klar, mein Töchterlein liegt auf der Todtenbahr'." Und als sie traten zur Kammer hinein, da lag sie in einem schwarzen Schrein. Der Erste schlug den Schleier zurück und schaute sie an mit traurigem Blick: "Ach lebtest du noch, du schöne Maid! Ich würde dich lieben von dieser Zeit!" Der Zweite deckte den Schleier zu und kehrte sich ab und weinte dazu: "Ach, daß du liegst auf der Todtenbahr'! Ich hab' dich geliebet so manches Jahr!" Der Dritte der hub ihn wieder sogleich und küßte sie auf den Mund so bleich: "Dich liebt' ich immer, dich lieb' ich nocht heut' und werde dich lieben in Ewigkeit!"
Composition:
- Set to music by (Philipp) Friedrich Silcher (1789 - 1860), "Der Wirthin Töchterlein", op. 14 no. 11, published c1830 [ four-part men's chorus a cappella ], from Zwölf Volkslieder für vier Männerstimmen, drittes Heft, no. 11, Tübingen: Heinrich Laupp'sche Buchhandlung
Text Authorship:
- by Johann Ludwig Uhland (1787 - 1862), "Der Wirthin Töchterlein", appears in Balladen und Romanzen
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- ENG English (Michael P Rosewall) , copyright © 2023, (re)printed on this website with kind permission
- FRE French (Français) (Pierre Mathé) , "La jeune enfant de l'aubergiste", copyright © 2008, (re)printed on this website with kind permission
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