by Johann Nepomuk Vogl (1802 - 1866)
Lied vom Wein Matches original text
Language: German (Deutsch)
Spuckt mir im Kopf oft dieß und das, Was Unmuth macht ohn' Unterlaß, Da ruf' ich: Schenke, schenk' mir ein, Doch guten Wein, Doch klaren Wein, Da wird mir wohl bald wohler sein! Denk' oft an alte Zeit zurück, Wie treulos mir und falsch das Glück, Da ruf' ich: Schenke, schenk' mir ein, Doch guten Wein, Doch klaren Wein, Was hin ist, muß vergessen sein! Denk' manchmal, wie so schwarz mein Haar, Das grauer nun, von Jahr zu Jahr, Da ruf' ich: Schenke, schenk' mir ein, Doch guten Wein, Doch klaren Wein, 'S wird auch wohl zu ertragen sein! Denk' oft auch an ein liebes Lieb, Von dem mich einst das Schicksal trieb, Da ruf' ich: Schenke, schenk' mir ein, Vom besten Wein, Vom klarsten Wein, Mög' sie noch lange glücklich sein!
Composition:
- Set to music by Wilhelm Speyer (1790 - 1878), "Lied vom Wein", op. 59, Heft 2 no. 6, from Sechs Gesellschaftslieder aus den Blättern und Trauben v. J. N. Vogl, zweites Heft, no. 6
Text Authorship:
- by Johann Nepomuk Vogl (1802 - 1866), "Lied vom Wein", appears in Blätter und Trauben: Lieder für heitere Kreise
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This text was added to the website: 2020-11-19
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