by Friedrich Heinrich Oser (1820 - 1891)
Ich zog wohl durch die Lande See original
Language: German (Deutsch)
Our translations: ENG
Ich zog wohl durch die Lande
Zur schönen Sommerzeit,
Und schaute Gottes Wunder
So herrlich weit und breit;
Wie's Vöglein mußt' ich singen
In meinem hellen Muth:
O Reisen, Reisen, Reisen,
Wie machst du Alles gut!
Auf Bergeshöhn den Winden
Gab hin ich jedes Weh,
Ließ es hinuntersinken
Tief in den blauen See;
Doch sieh, wie bald ein Sehnen
Zog in die Brust mit Macht,
O Heimath, liebe Heimath,
Dein dacht' ich Tag und Nacht!
Und ohne Rast und Ruhe
Bin heimwärts ich gewallt,
Vor meiner trauten Hütte
Stund ich in Freuden bald;
Und als ich ruhte drinnen,
Ein müder Wandrer, aus,
Wie ward so wohl, so selig
Mir in dem stillen Haus! --
...
Note: the text above is taken from stanzas 1-3 of the original text.
Composition:
- Set to music by Ferdinand Kamm (1845 - 1897), "Ich zog wohl durch die Lande", op. 45 (Liedersaal für Frauenchor. 90 drei- und vierstimmige Lieder für Schule, Haus und Verein) no. 22, published 1896, stanzas 1-3 [ ssa chorus ], Zürich & Leipzig: Hug
Text Authorship:
- by Friedrich Heinrich Oser (1820 - 1891), "Heimkehr", appears in Liederbuch, in 1. Naturlieder, no. 135
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This text was added to the website: 2017-06-01
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