by Otto Roquette (1824 - 1896)
Language: German (Deutsch)
Our translations: ENG
Es war ein Knabe gezogen
Wohl in die Welt hinaus,
Und ob ihm sein Schatz gewogen,
Das Glück, das Glück war aus.
Er wanderte weit
In Sommerzeit
Wenn am Walde die Rosen blühn.
...
Das Mägdlein barg seine Klagen
Im stillen Kämmerlein,
Und durfte sie's Keinem sagen,
Sie hoffte jahraus, jahrein.
Sah über die Haid'
In Sommerzeit,
Wenn am Walde die Rosen blühn.
Es kam ein Reiter geflogen,
Seine Locken wehten im Wind:
Und bist du mir noch gewogen,
Herzallerliebstes Kind?
Vergiß das Leid
In Sommerzeit,
Wenn am Walde, die Rosen blühn!
Er hielt sie in seinen Armen,
Ihr Herz in Wonne schlug,
Und hatte die Welt nicht Erbarmen,
Die Liebe war stark genug!
Und da lachten sie Beid'
Wie die Sommerzeit,
Wenn am Walde die Rosen blühn!
Note: the text above is taken from stanzas 1,3-5 of the original text.
Composition:
- Set to music by Ferdinand Kamm (1845 - 1897), "Heimkehr", op. 45 (Liedersaal für Frauenchor. 90 drei- und vierstimmige Lieder für Schule, Haus und Verein) no. 65, published 1896, stanzas 1,3-5 [ ssaa chorus ], Zürich & Leipzig: Hug
Text Authorship:
- by Otto Roquette (1824 - 1896), no title, appears in Hans Haidekuckuck, in 7. Die Nachbarsgärten, Berlin: Verlag von Heinrich Schindler, first published 1855
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This text was added to the website: 2019-01-02
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