from Volkslieder (Folksongs) , as Folk songs
Am Waldesrande See original
Language: German (Deutsch)
Ich hab' mich hier und dort gebückt, Ich hab' im ganzen Wald gepflückt; Ich trage beide Hände voll Und weiß wohl, wem ich geben soll Die liebe Maienblumen. Der Amselschlag, der Sonnenschein, Das Quellenrauschen sind nicht mein; Ich hab' ein jugendfrisches Blut, Ein still verborgen Liebesglut, Das ist mir wohl zu eigen. Ich möcht ein wilder Falke sein, So flög' ich über's Gebirg herein, Ich schwebte vor des Liebsten Thür Und rief: mein Liebster tritt herfür, Dein wilder Falk ist kommen. Und böt ich ihm die Blumen dar, So gäb' er mir sein gold-blond Haar, Er gäb' mir freudig Seel' und Leib', Mein treuer Schatz, mein liebstes Weib Nun bist du ganz mein Eigen!
Composition:
- Set to music by Ferdinand Kamm (1845 - 1897), "Am Waldesrande", op. 45 (Liedersaal für Frauenchor. 90 drei- und vierstimmige Lieder für Schule, Haus und Verein) no. 71, published 1896 [ ssa chorus ], Zürich & Leipzig: Hug
Text Authorship:
- from Volkslieder (Folksongs) , as Folk songs, "Am Waldesrande"
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