by Hermann Hölty (1828 - 1897)
Der Sänger und die Königsmaid See original
Language: German (Deutsch)
Ich weiß eine Mär' aus verklungener Zeit; Es liebte der Sänger die Königsmaid; -- ... Die Saiten erklangen in Lust und Schmerz; Sie lockten, sie zwangen das lauschende Herz; -- O weh ihm, er konnte nicht schweigen! Halb hat sie geschenkt ihm, halb hat er geraubt Ein goldenes Löcklein dem lieblichen Haupt; -- ... Sie bot ihm den heißen, den duftigen Mund, Den hat er geküßt in nächtlicher Stund'! -- O weh ihm, er konnte nicht schweigen! Nun zischelt's wie Schlangen die Gassen hindurch, Und zischelt hinauf bis zur Königsburg; -- ... Der Mond schien traurig, das Henkerbeil klang, Der Sturmwind pfiff einen Grabgesang! -- O weh ihm, er konnte nicht schweigen!
Note: the text above is taken from lines 1,2,4-8,10-14,16-18 of the original text.
Composition:
- Set to music by Ferdinand Kamm (1845 - 1897), "Der Sänger und die Königsmaid", op. 45 (Liedersaal für Frauenchor. 90 drei- und vierstimmige Lieder für Schule, Haus und Verein) no. 81, published 1896, lines 1,2,4-8,10-14,16-18 [ ssa chorus ], Zürich & Leipzig: Hug
Text Authorship:
- by Hermann Hölty (1828 - 1897), "Der Sänger und die Königsmaid", appears in Bilder und Balladen
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Researcher for this page: Sharon Krebs [Senior Associate Editor]
This text was added to the website: 2026-10-13
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