by Johann Hinrich Otto Meyer (1829 - 1904)
Hier ist die Stelle, hier der Platz! See original
Language: German (Deutsch)
Hier ist die Stelle, hier ist der Platz, Hier unterm Rasen, da liegt mein Schatz. Die Gräber, die gruben so tief dein Grab, Die Träger, sie liessen so tief dich hinab Ich komme, zu schmücken dein Schlafgemach, darin du ruhest bei Nacht und Tag; Sie machten dein Bette so weich, so weich, Sie legten dich drauf so kalt so bleich Zwei Rosen, die sollen beisammen sein, Ich pflanze sie über dem Herzen dein, Die eine für dich, die andre für mich; Wir liebten uns so treuinniglich, Treuinniglich! Die eine ist wie Herzblut so rot, Weil du mich geliebt bis in den Tod; Die andre, die ist so weiß wie der Schnee, Der Tod, der that meinem Herzen weh. So weh, so weh! Und weil du hast keinen Leichenstein, Will selber das Grab ich dir hüten fein 4. Hier ist die Stelle, hier ist der Platz, Hier hüt' ich meinen herzliebsten Schatz.
Composition:
- Set to music by Ferdinand Kamm (1845 - 1897), "Hier ist die Stelle, hier der Platz!", op. 45 (Liedersaal für Frauenchor. 90 drei- und vierstimmige Lieder für Schule, Haus und Verein) no. 82, published 1896 [ ssa chorus ], Zürich & Leipzig: Hug
Text Authorship:
- by Johann Hinrich Otto Meyer (1829 - 1904), "Mein totes Lieb"
See other settings of this text.
Research team for this page: Sharon Krebs [Senior Associate Editor], Melanie Trumbull
This text was added to the website: 2020-02-12
Line count: 25
Word count: 164
