by Joseph Karl Benedikt, Freiherr von Eichendorff (1788 - 1857)
Language: German (Deutsch)
Our translations: FRE
Läuten kaum die Maienglocken, Leise durch den lauen Wind, Hebt ein Knabe froh erschrocken, Aus dem Grase sich geschwind. Schüttelt in den Blütenflocken, Seine feinen blonden Locken, Schelmisch sinnend wie ein Kind. Und nun wehen Lerchenlieder Und es schlägt die Nachtigall, Rauschend von den Bergen nieder Kommt der kühle Wasserfall. Rings im Walde bunt Gefieder: Frühling, Frühling ist es wieder Und ein Jauchzen überall. Und den Knaben hört man schwirren, Goldne Fäden, zart und lind, Durch die Lüfte künstlich wirren, Und ein süsser Krieg beginnt: Suchen, fliehen, schmachten, irren, Bis sich Alle hold verwirren. O beglücktes Labyrinth!
Composition:
- Set to music by Andreas Zöllner (1811 - 1862), "Der Schalk"
Text Authorship:
- by Joseph Karl Benedikt, Freiherr von Eichendorff (1788 - 1857), "Der Schalk"
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- FRE French (Français) (Pierre Mathé) , "Le fripon", copyright © 2015, (re)printed on this website with kind permission
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This text was added to the website: 2015-03-06
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