by Robert Reinick (1805 - 1852)
Frühling ohne Ende See original
Language: German (Deutsch)
Our translations: ENG
Nun brechen aller Enden
Die Blumen aus dem Plan;
Wo ich mich hin mag wenden,
Da hebt ein Klingen an!
Möcht' dir ein Sträußlein binden,
Möcht' dir ein Lied erfinden.
Wo aber fang' ich an?
Hier blühn Mariensterne,
Dort Primeln dicht und bunt;
Bald ruft ein Horn zur Ferne,
Bald rauscht's im kühlen Grund.
Wirre ist mir zu Sinne,
Weiß nicht, was ich beginne;
Ist doch mein Herz verwund't.
Ja, möchtest selbst du kommen,
Da wär's wohl gute Zeit,
All' Leid’ wär' mir benommen
Und lauter Seligkeit:
Blumen, sie könnten blühen,
Die Klänge weiter ziehen,
Ist doch die Welt so weit.
Wenn sich zwei Augen funden,
Wer schaut die Blumen an?
Wenn sich zwei Mündlein runden,
Was braucht's der Lieder dann?
Einen sich Herz und Hände:
Welch' Frühling ohne Ende
Hebt da zu blühen an!
Composition:
- Set to music by Joseph (Gabriel) Rheinberger (1839 - 1901), "Frühling ohne Ende", op. 52 no. 1 [ SATB chorus ], from Im neuen Frühling, no. 1
Text Authorship:
- by Robert Reinick (1805 - 1852), "Frühling ohn' Ende", appears in Lieder, in Frühling und Liebe, first published 1844
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This text was added to the website: 2009-03-23
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