by Paul Heyse (1830 - 1914)
Lied von Sorrent See original
Language: German (Deutsch)
Wie die Tage so golden verfliegen, Wie die Nacht sich so selig verträumt, Wo am Felsen mit Wogen und Wiegen Die gelandete Welle verschäumt, Wo sich Blumen und Früchte gesellen, Daß das Herz dir in Wonne entbrennt -- O du schimmernde Blüte der Wellen, Sei gegrüßt, du mein schönes Sorrent! Und die Nacht, wenn so süß Luisella Ihre lachenden Lieder uns singt Und der Taumel der Lust, Tarantella, Wie ein Flämmchen im Sturme sie schwingt. An der Bucht sich die Gärten erhellen Unterm leuchtenden Nachtfirmament -- O du schimmernde Blüte der Wellen, Sei gegrüßt, du mein schönes Sorrent! Hier entrinnst du der Sorgen Getriebe, Und es trägt dich auf Händen die Lust, Das Gedächtnis entfernter Liebe, Hier beschleicht es gelinder die Brust. Und du tauchst in die heilenden Quellen, In des heiligen Meers Element -- ... ...
Composition:
- Set to music by Richard Pohl (1826 - 1896), "Lied von Sorrent", published 1888, stanzas 1-2, 3 (lines 1-6) [ soprano and piano ], from Vier Lieder für Sopran mit Pianofortebegleitung, no. 4, Leipzig, Fritzsch
Text Authorship:
- by Paul Heyse (1830 - 1914), "Lied von Sorrent", subtitle: "Zur Melodie: Sto cresenno no bello cardillo", appears in Sorrent
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This text was added to the website: 2010-03-16
Line count: 32
Word count: 200