by Adolf Frey (1855 - 1920)

Einem Gott gleich zieh' ich ungebunden
Language: German (Deutsch) 
Einem Gott gleich zieh' ich ungebunden
Durch die Frühlingslande auf und nieder,
Thal und Wald und Felsenklüfte 
Rufen schallend meine Lieder wieder.

Flügel möcht' ich noch dem Winde leihen, 
Feuer möcht' ich in die Sterne tragen,
Tausend Strudelquellen, tausend Ströme
Möcht' ich jauchzend aus den Felsen schlagen. 

Fessellose Gluthen erster Liebe
Schlagen über meinem Haupt zusammen, 
Und die Erde und die Himmel alle
Glühen mit in diesen Opferflammen.

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Confirmed with Gedichte von Adolf Frey, Leipzig: H. Haessel Verlag, 1886. Appears in Liebe, page 62.


Authorship

Musical settings (art songs, Lieder, mélodies, (etc.), choral pieces, and other vocal works set to this text), listed by composer (not necessarily exhaustive)


Researcher for this text: Melanie Trumbull

This text was added to the website: 2019-03-08
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