by Johann Hoheisel (1767 - 1841)

Die Sonne sticht. Ein Garten lacht uns...
Language: German (Deutsch) 
Available translation(s): ENG FRE
Die Sonne sticht. Ein Garten lacht uns an,
Der vor der Glut uns schützen kann;
Ihn schuf ein edler Mann
Nach seinem eignen Plan,
Und läßt, wer will, sich drin erquicken.
Darf man darin gleich keine Früchte pflücken,
Verdienet er nicht unsern Dank?
Allein der Sommer währt nicht lang,
Und höher ist der noch zu schätzen,
An dessen Frucht, auch auf der Winterbank,
Sich die Armen noch letzen.

Vater unter Seraphsreih'n
Blick' mit Huld auf den herab,
Der Entstehung und Gedeihen
Unsrem Institute gab!

Laß sein Bild den Folgezeiten
Schöner Taten Zunder sein,
Und ein Horn von Seligkeiten
Auf betrübte Witwen streun.

Sprich, Allmächtiger, dein Amen,
Laß des Stifters Vaternamen
Jeder Witwe heilig sein,
Und ihr Beten am Altare
Lang auf seine Silberhaare
Jugendkraft und Frohsinn streun!

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Authorship

Musical settings (art songs, Lieder, mélodies, (etc.), choral pieces, and other vocal works set to this text), listed by composer (not necessarily exhaustive)

Available translations, adaptations or excerpts, and transliterations (if applicable):

  • ENG English (Malcolm Wren) , copyright © 2017, (re)printed on this website with kind permission
  • FRE French (Français) (Guy Laffaille) , "Récitatif et quatuor avec chœur", copyright © 2017, (re)printed on this website with kind permission


Research team for this text: Malcolm Wren [Guest Editor] , Peter Rastl [Guest Editor]

This text was added to the website: 2017-10-16
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