by (Karl) Wilhelm Osterwald (1820 - 1887)

Gleichwie der Mond so keusch und rein
Language: German (Deutsch) 
Gleichwie der Mond so keusch und rein,
So bist du, holdes Mägdelein,
Mir in der Nacht des Herzens aufgegangen.

O sanfter Schein, o mildes Licht,
Das mir aus deinem Angesicht 
Entgegen nun mit stillem Zauber strahlet! 

Mein Herz war wie die wilde See,
Wenn sie der Sturm treibt in die Höh,
Doch nun hat es dein sanfter Schein gestillet.

Und ob es wallet oder ruht,
Du lenkest seine Ebb' und Fluth,
Du holde Maid, mit deinem sanften Scheine. 

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Confirmed with Gedichte von Wilhelm Osterwald, Dritte umgearbeitete und vermehrte Auflage, Leipzig, Verlag von F. G. C. Leuckart (Constantin Sander), 1873, page 100.


Authorship

Musical settings (art songs, Lieder, mélodies, (etc.), choral pieces, and other vocal works set to this text), listed by composer (not necessarily exhaustive)


Researcher for this text: Emily Ezust [Administrator]

This text was added to the website: 2013-12-09
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