by (Karl) Ludwig Pfau (1821 - 1894)

Da kommen sie und sagen
Language: German (Deutsch) 
Da kommen sie und sagen,
Du seist so weit von hier,
Und Städt' und Berge ragen
Wohl zwischen mir und dir.
Mich stört nicht ihr Beginnen;
Ich schau nur in mein Herz,
Da bist du ja tief innen;
Du bist nicht anderwärts.

Da kommen sie und klagen
Und fodern Thränen ein;
Ich weiß kein Wort zu sagen
Zu aller ihrer Pein.
Ich geh' in stiller Wonne 
Vorbei an Tag und Nacht; 
Hab' eine eigne Sonne,
Die mir im Herzen lacht.

Da kommen sie und fragen,
Warum ich froh allein?
Wie soll ich stehn und klagen,
Wie kann ich traurig sein?
Ich trage dich im Herzen,
So süß, so mild, so klar: 
Seitdem bin ich von Schmerzen 
Erlöst auf immerdar. 

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Authorship

Musical settings (art songs, Lieder, mélodies, (etc.), choral pieces, and other vocal works set to this text), listed by composer (not necessarily exhaustive)


Researcher for this text: Emily Ezust [Administrator]

This text was added to the website: 2009-09-13
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