by Ernst von WIllich (1860 - 1893)

Wenn der Herr ein Kreuze schickt
Language: German (Deutsch) 
Wenn der Herr ein Kreuze schickt,
Laßt es uns geduldig tragen,
Betend zu ihm aufgeblickt,
Wird den Trost er nicht versagen.
Drum es komme, wie es will,
In dem Herren bin ich still. 

Ist auch oftmals unser Herz
Schwach und will wohl gar verzagen,
Wenn es in dem stärksten Schmerz
Keinen Tag der Freud' sieht tagen,
Sagt ihm:  Komm' es, wie es will,
In dem Herren ist man still. 

Darum bitt' ich, Herr, mein Gott,
Laß mich immer glaubend hoffen,
Dann, dann kenn' ich keine Noth,
Gottes Gnadenhand ist offen.
Drum es komme, wie es will,
In dem Herren bin ich still.   

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Confirmed with Haus und Herd: sechszehnter Jahrgang, neuntes Heft, New York: Phillips & Hunt, 1888, pages 475 - 476.


Authorship

Musical settings (art songs, Lieder, mélodies, (etc.), choral pieces, and other vocal works set to this text), listed by composer (not necessarily exhaustive)

  • by Adolph Kugler (1848 - 1931), "Trostlied", op. 58, published 1895 [ chorus a cappella or with harmonium or piano ], Leipzig, M. Brockhaus [sung text not yet checked]
  • by (Albert Maria) Robert Radecke (1830 - 1911), "Kaiser Friedrichs Lieblingslied", alternate title: "Des Kronprinzen Lieblingslied", op. 48 (Fünf geistliche Lieder und Gesänge) no. 2, published 1877 [ alto or women's or boys' chorus and piano or organ or harmonium ], Berlin, Challier & Co. [sung text not yet checked]

Researcher for this text: Melanie Trumbull

This text was added to the website: 2019-12-03
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