by Albert Träger (1830 - 1912)

Ob Nachts auch thränenfeucht dein Pfühl
Language: German (Deutsch) 
Ob Nachts auch thränenfeucht dein Pfühl,
Und heiß die ruhelosen Lider,
Einst wirst du schlummern sanft und kühl,
Und keine Sorge weckt dich wieder.

Vergehe nicht in Angst und Qual,
Es eilt die Stunde, dich zu retten;
Vier Bretter nur braucht's dünn und schmal,
Ein müdes Menschenherz zu betten.

Und du auch findest eine Hand,
Die Augen sanft dir zuzudrücken,
Mit einer Blume, einem Band
Dir Deinen Sarg noch auszuschmücken.

Der Tod bring Ruhe deinem Harm,
Die dir das Leben nie vergönnte;
Halt aus: es ist kein Mensch so arm,
Daß er nicht endlich sterben könnte.

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Authorship

Musical settings (art songs, Lieder, mélodies, (etc.), choral pieces, and other vocal works set to this text), listed by composer (not necessarily exhaustive)


Researcher for this text: Emily Ezust [Administrator]

Text added to the website: 2011-02-04 00:00:00
Last modified: 2014-06-16 10:04:14
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