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Four German Songs

Word count: 212

Song Cycle by Charles Tomlinson Griffes (1884 - 1920)

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1. Am Kreuzweg wird begraben


Am Kreuzweg wird begraben
Wer selber sich brachte um;
[Dort]1 wächst eine blaue Blume,
Die Armesünderblum'.

Am Kreuzweg [stand]2 ich und seufzte;
Die Nacht war kalt und stumm.
Im Mondschein bewegte sich langsam
Die Armesünderblum'.


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Confirmed with Heinrich Heine, Buch der Lieder, Hoffmann und Campe, Hamburg, 1827, page 166.

1 Griffes: "Da"
2 White: "sass"

2. An den Wind


Ich wandre fort [ins ferne]1 Land,
Noch einmal blickt' ich um, bewegt,
Und sah, wie sie den Mund geregt,
Und wie gewinket ihre Hand.

Wohl rief sie noch ein freundlich Wort
Mir nach auf meinem trüben Gang,
Doch hört' ich nicht den liebsten Klang,
Weil ihn der Wind getragen fort.

Daß ich mein Glück verlassen muß,
Du rauher, kalter Windeshauch,
Ist's nicht genug, daß du mir auch
Entreißest ihren letzten Gruß?


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1 Mendelssohn: "in fernes"

3. Meeresstille


Tiefe Stille herrscht im Wasser,
Ohne Regung ruht das Meer,
Und bekümmert sieht der Schiffer
Glatte Fläche rings umher.
Keine Luft von keiner Seite!
Todesstille fürchterlich!
In der ungeheuern Weite
Reget keine Welle sich.


Confirmed with Goethe's Werke, Vollständige Ausgabe letzter Hand, Erster Band, Stuttgart und Tübingen, in der J.G.Cottaschen Buchhandlung, 1827, page 73; with Göthe's neue Schriften. Siebenter Band. Berlin. Bei Johann Friedrich Unger. 1800, page 18; and with Musen-Almanach für das Jahr 1796. Herausgegeben von Schiller. Neustrelitz, bei dem Hofbuchhändler Michaelis, page 83.

Note: The poem's title in the first edition (Schiller's Musenalmanach 1796) is "Meeresstille", from the second edition on (1800) it is "Meeres Stille".


4. So halt' ich endlich dich umfangen


So halt' ich endlich dich umfangen,
In süßes Schweigen starb das Wort,
Und meine trunk'nen Lippen hangen
An deinen Lippen fort und fort!

Was nur das Glück vermag zu geben,
In sel'ger Fülle ist es mein;
Ich habe dich, geliebtes Leben,
Was braucht es mehr als dich allein?

O, decke jetzt des Schicksals Wille
Mit Nacht die Welt und ihre Zier,
Und nur dein Auge schwebe stille,
Ein blauer Himmel über mir.


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     - Emily Ezust

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