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Drei Lieder für 1 Singstimme mit Pianoforte

Word count: 400

Song Cycle by Siegfried Langgaard

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1. Lied [ sung text not verified ]

Language: German (Deutsch)

Translation(s): ENG

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Available translations, adaptations or excerpts, and transliterations (if applicable):

  • ENG English (Emily Ezust) , "Song", copyright © 2012


Die Sterne durch den Himmel gehn
[Mit]1 reinem Schimmer,
Sie können zur Erde niedersehn
Und weinen nimmer.

Die Blumen sehn der Sterne Lust
Mit stillem Sehnen,
Und ihren Augen, unbewußt,
Entquillen Thränen.


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1 Rotschild: "In"

Submitted by Emily Ezust

2. Berglied [ sung text not verified ]

Language: German (Deutsch)

Translation(s): ENG FRE

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Available translations, adaptations or excerpts, and transliterations (if applicable):

  • ENG English [singable] (Daniel Platt) , "Song of the mountain", copyright © 2010, (re)printed on this website with kind permission
  • FRE French (Français) (Pierre Mathé) , "Chant de la montagne", copyright © 2010, (re)printed on this website with kind permission


Am Abgrund leitet der schwindliche Steg,
Er führt zwischen Leben und Sterben,
Es sperren die Riesen den einsamen Weg,
Und drohen dir ewig Verderben,
Und willst du die schlafende Löwinn nicht wecken,
So wandle still durch die Straße der Schrecken.

Es schwebt eine Brücke hoch über den Rand
Der fürchtbaren Tiefe gebogen,
Sie ward nicht erbauet von Menschenhand,
Es hätte sichs keiner verwogen;
Der Strom braust unter ihr spat und früh,
Speit ewig hinauf, und zertrümmert sie nie.

Es öffnet sich schwarz ein schauriges Tor,
Du glaubst dich im Reiche der Schatten,
Da tut sich ein lachend Gelände hervor,
Wo der Herbst und der Frühling sich gatten,
Aus des Lebens Mühen und ewiger Quaal 
Möcht' ich fliehen in dieses glückseelige Tal!

Vier Ströme brausen hinab in das Feld,
Ihr Quell der ist ewig verborgen,
Sie fliessen nach allen vier Straßen der Welt,
Nach Abend und Mittag und Morgen,
Und wie die Mutter sie rauschend gebohren,
Fort fliehn sie, und bleiben sich ewig verlohren.

Zwei Zinken ragen in's Blau der Luft
Weit über der Menschen Geschlechter,
Drauf tanzen umschleiert von goldenem Duft
Die Wolken, die himmlischen Töchter,
Sie halten dort oben den einsamen Reihn,
Da stellt sich kein Zeuge, kein Sterblicher ein.

Es sitzt die Königin hoch und klar
Auf unvergänglichem Throne,
Die Stirn umkränzt sie sich wunderbar
Mit Diamantener Krone,
Drauf schießt die Sonne die Pfeile vom Licht,
Sie vergolden sie nur und erwärmen sie nicht.


Submitted by Emily Ezust

3. Die Entzückung an Laura [ sung text not verified ]

Language: German (Deutsch)

Translation(s): DUT FRE

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Available translations, adaptations or excerpts, and transliterations (if applicable):

  • DUT Dutch (Nederlands) [singable] (Lau Kanen) , "Verrukking over Laura", copyright © 2008, (re)printed on this website with kind permission
  • FRE French (Français) (Pierre Mathé) , "Le ravissement -- À Laura", copyright © 2010, (re)printed on this website with kind permission


Laura, über diese Welt zu flüchten
Wähn ich - mich in Himmelmaienglanz zu lichten,
  Wenn dein Blick in meine Blicke flimmt,
Aetherlüfte träum' ich einzusaugen,
Wenn mein Bild in deiner sanften Augen
  Himmelblauem Spiegel schwimmt.

Leierklang aus Paradieses Fernen,
Harfenschwung aus angenehmern Sternen
  Ras' ich in mein trunken Ohr zu ziehn,
Meine Muse fühlt die Schäferstunde,
Wenn von deinem wollustheißen Munde
  Silbertöne ungern fliehn -

Amoretten seh' ich Flügel schwingen,
Hinter dir die trunk'nen Fichten springen
  Wie von Orpheus Saitenruf belebt,
Rascher rollen um mich her die Pole,
Wenn im Wirbeltanze deine Sole
  Flüchtig wie die Welle schwebt -

Deine Blicke - wenn sie Liebe lächeln,
Könnten Leben durch den Marmor fächeln,
  Felsenadern Pulse leih'n,
Träume werden um mich her zu Wesen,
Kann ich nur in deinen Augen lesen:
  Laura, Laura mein!


Confirmed with Gedichte von Friederich Schiller. Zweiter Theil. Zweite, verbesserte und vermehrte Auflage. Leipzig, 1805. Siegfried Lebrecht Crusius, pages 88-89.

This is the final (third) version of Schiller's poem, where he suppressed all but the first four stanzas. For the earlier versions, see below.


Submitted by Peter Rastl

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     - Emily Ezust

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