by Ludwig Rellstab (1799 - 1860)
Rauschendes Bächlein
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Language: German (Deutsch)
Rauschendes Bächlein, So silbern und hell, Eilst zur Geliebten So munter und schnell? Ach trautes Bächlein Mein Bote sey Du; Bringe die Grüße Des Fernen ihr zu. All' ihre Blumen Im Garten gepflegt, Die sie so lieblich Am Busen trägt, Und ihre Rosen In purpurner Gluth, Bächlein, erquicke Mit kühlender Fluth. Wenn sie am Ufer, In Träume versenkt, Meiner gedenkend Das Köpfchen hängt; Tröste die Süße Mit freundlichem Blick, Denn der Geliebte Kehrt bald zurück. Neigt sich die Sonne Mit röthlichem Schein, Wiege das Liebchen In Schlummer ein. Rausche sie murmelnd In süße Ruh, Flüstre ihr Träume Der Liebe zu.
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View text with all available footnotesConfirmed with Gedichte von Ludwig Rellstab. Erstes Bändchen. Berlin, bei Friedrich Laue. 1827, pages 103-104; and with Gesammelte Schriften von Ludwig Rellstab. Neue Ausgabe. Zwölfter Band. Gedichte, Leipzig: F. A. Brockhaus. 1860, pages 80-81.
Text Authorship:
- by Ludwig Rellstab (1799 - 1860), "Liebesbotschaft" [author's text checked 2 times against a primary source]
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