possibly by Friedrich von Schiller (1759 - 1805) and possibly by Karoline von Wolzogen (1763 - 1847)
Es ist so angenehm, so süß
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Language: German (Deutsch)
Es ist so angenehm, so süß, Um einen lieben Mann zu spielen, Entzückend, wie im Paradies, Des Mannes Feuerkuß zu fühlen. Jetzt weiß ich, was mein Taubenpaar, Mit seinem sanften Girren sagte, Und was der Nachtigallen Schaar, So zärtlich sich in Liedern klagte; Jetzt weiß ich, was mein volles Herz, In ewiglangen Nächten engte; Jetzt weiß ich, welcher süße Schmerz, Oft seufzend meinen Busen drängte; Warum kein Blümchen mir gefiel, Warum der Mai mir nimmer lachte, Warum der Vögel Liederspiel Mich nimmermehr zur Freude fachte: Mir trauerte die ganze Welt, Ich kannte nicht die schönsten Triebe. Nun hab’ ich, was mir längst gefehlt, Beneide mich, Natur - ich liebe!
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View text with all available footnotesConfirmed with Taschenbuch für Damen auf das Jahr 1809. Mit Beiträgen von Goethe, Lafontaine, Pfeffel, Jean Paul Richter, Schiller und andern. Tübingen in der J.G. Cotta'schen Buchhandlung, page 250; and with Friedrich Schillers sämmtliche Werke. Zehnter Band. Enthält: Gedichte. Zweyter Theil. Wien, 1810. In Commission bey Anton Doll, pages 263-264.
Text Authorship:
- possibly by Friedrich von Schiller (1759 - 1805), "Lied", written 1787?, first published 1809 [author's text not yet checked against a primary source]
- possibly by Karoline von Wolzogen (1763 - 1847), "Lied", written 1787?, first published 1809 [author's text not yet checked against a primary source]
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