by Ernst Freiherr von Feuchtersleben (1806 - 1849)
Es ist bestimmt in Gottes Rath
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Language: German (Deutsch)
Es ist bestimmt in Gottes Rath, Daß man, was man am liebsten hat, Muß meiden; Wiewohl nichts in dem Lauf der Welt Dem Herzen ach! so sauer fällt, Als Scheiden! ja Scheiden! So dir geschenkt ein Knösplein was, So thu' es in ein Wasserglas, -- Doch wisse: Blüht morgen dir ein Röslein auf, Es welkt wohl noch die Nacht darauf; Das wisse! ja wisse! Und hat dir Gott ein Lieb bescheert, Und hältst du sie recht innig werth, Die Deine -- Es werden wohl acht Bretter seyn, Da legst du sie, wie bald! hinein; Dann weine! ja weine! Nur mußt du mich auch recht verstehn, Ja, recht verstehn! Wenn Menschen auseinandergehn, So sagen sie: auf Wiedersehn! Ja Wiedersehn!
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• A. Backer-Grøndahl • F. Busoni • J. Lang • F. Mendelssohn • R. SchumannA. Backer-Grøndahl sets stanzas 1-3
J. Lang sets lines 1-3
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View text with all available footnotesConfirmed with Gedichte von Ernst Freiherrn von Feuchtersleben , Stuttgart und Tübingen: in der J.G. Cotta’schen Buchhandlung, 1836, page 5
Text Authorship:
- by Ernst Freiherr von Feuchtersleben (1806 - 1849), no title, appears in Gedichte, in Nach altdeutscher Weise, no. 1, first published 1836 [author's text checked 2 times against a primary source]
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