Ich hör' die Bächlein rauschen
Language: German (Deutsch)
Ich hör' die Bächlein rauschen
Im Walde her und hin,
Im Walde in dem Rauschen
Ich weiß nicht, wo ich bin.
Die Nachtigallen schlagen
Hier in der Einsamkeit,
Als wollten sie was sagen
Von der alten, schönen Zeit.
Die Mondesschimmer fliegen,
Als seh' ich unter mir
Das Schloß im Thale liegen,
Und ist doch so weit von hier!
Als müßte in dem Garten
Voll Rosen weiß und roth,
Meine Liebste auf mich warten,
Und ist doch lange todt.
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Confirmed with Gedichte von Joseph Freiherrn von Eichendorff, Verlag von Duncker und Humblot, Berlin, 1837, pages 33-34.
Note: modernized spelling would change "Thale" to "Tale", "roth" to "rot", and "todt" to "tot"
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Research team for this page: Emily Ezust
[Administrator] , Johann Winkler
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Line count: 16
Word count: 85
Language: Dutch (Nederlands)  after the German (Deutsch)
Ik hoor de beekjes ruisen
In 't bos, nu hier dan daar,
In 't bos, met al dat ruisen:
Ik dwaal maar, 'k weet niet waar.
Hoe slaan de nachtegalen
Hier in de eenzaamheid,
Als wilden ze verhalen
Van 'n oude mooie tijd.
De manestralen vliegen,
Als zag ik onder fier
Het slot in 't dal daar liggen,
En 't is toch zo ver van hier!
Als stond daar bij de grachten,
Tussen rozen wit en rood,
Mijn liefst' op mij te wachten -
En z' is toch (zo) lang al dood.