Wem Gott ein braves Lieb bescheert, Der soll von ihm [nit]1 scheiden, Er soll es halten treu und fest; Denn wenn er's wieder scheiden läßt, Dann gehet auch sein Herze mit, Und Frieden find't er nimmer nit -- Wem Gott ein braves Lieb bescheert, Der soll von ihm [nit]1 scheiden. Wem Gott ein braves Lieb bescheert, Der soll von ihm [nit]1 scheiden. Die Welt, ist sie wohl schön und groß, Ist [sie doch]2 kalt und liebelos, Und [wem]3 sein Liebstes scheiden geht, [Wie 'n]4 Vöglein ohne Bettlein steht -- Wem Gott ein braves Lieb bescheert, Der soll von ihm [nit]1 scheiden. Wem Gott ein braves Lieb bescheert, Der soll von ihm [nit]1 scheiden. Ein Stündlein lang, ein Stündlein weit, Und zwischen liegt die Ewigkeit. Und der [euch]5 sang dies [Liedlein]6 gut, Der klagt es Gott, wie weh [das]7 thut -- [Drum, wem]8 ein braves Lieb bescheert, Der soll von ihm [nit]1 scheiden.
Drei volksthümliche Lieder für gemischten Chor , opus 48
by (Peter) Nicolai von Wilm (1834 - 1911)
1. Wem Gott ein braves Lieb bescheert  [sung text not yet checked]
Language: German (Deutsch)
Text Authorship:
- by August Corrodi (1826 - 1885), appears in Liedlein vom Scheiden, no. 3
- sometimes misattributed to Karl Joseph Simrock (1802 - 1876)
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View original text (without footnotes)Confirmed with Waldleben. Von August Corrodi, St, Gallen, Verlag von Iwan Tschudi, 1856, page 174.
1 Abt, Sczadrowsky: "nicht"2 Abt: "doch so"
3 Abt: "wenn"
4 Sczadrowsky: "Wie"
5 Abt: "auch"
6 Abt: "Liedchen"
7 Abt: "es"
8 Abt, Sczadrowsky: "Wem Gott"
2. Abendläuten
Language: German (Deutsch)
Aus dunklem Thal
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3. Einen Brief soll ich schreiben  [sung text not yet checked]
Language: German (Deutsch)
Einen Brief soll ich schreiben Meinem Schatz in der Fern; [Sie hat mich gebeten, Sie]1 hätt's gar [zu]2 gern. Da lauf ich zum Krämer, Kauf Tint' und Papier Und schneid mir ein' Feder, Und sitz nun dahier. Als wir noch mitsammen Uns lustig gemacht, [Da haben wir nimmer]3 Ans Schreiben gedacht. [Was hilft mir nun Feder Und Tint' und Papier!]4 Du weißt, die Gedanken Sind allzeit bei dir.
Text Authorship:
- by Theodor Storm (1817 - 1888), no title, appears in Im Volkston, no. 2
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Available translations, adaptations or excerpts, and transliterations (if applicable):
- CAT Catalan (Català) (Salvador Pila) , copyright © 2023, (re)printed on this website with kind permission
- ENG English (Michael P Rosewall) , copyright © 2022, (re)printed on this website with kind permission
- FRE French (Français) (Pierre Mathé) , copyright © 2010, (re)printed on this website with kind permission
1 Keller: "Er hat mich gebeten,/ Er"; Reger, Schelb: "Er hat mir geschrieben,/ er"
2 Keller: "so"
3 Reger, Schelb: "Hat sie nicht, hab ich nicht "
4 Reger, Schelb: "Was nützt mir nun Tinte/ Und Feder und Papier?"