Immer treibt's den Vogel wieder In ein sommerliches Land; Dort nur singt er seine Lieder, Wo er seinen Frühling fand. Ich auch eil' auf Sehnsuchts Schwingen Immer meinem Frühling zu: Nur im Frühling kann ich singen Und mein Frühling bist nur Du.
Vier Duette für 2 Singstimmen und Pianoforte , opus 29
by Ferdinand Gumbert (1818 - 1896)
1. Mein Frühling
Language: German (Deutsch)
Text Authorship:
- by August Heinrich Hoffmann von Fallersleben (1798 - 1874), no title, appears in Buch der Liebe, no. 138
See other settings of this text.
2. Steyrisches Lied
Language: Styrian (Steirisch)
Wer trågt tief im Herzen a Nam' und a Bild, der hat a für imma a Schirm und a Schild. Es is hålt sein Ålles in Schmerz und in Freud', es bleibt hålt sein Ålles bis in Ewigkeit. Diadididi ... Ma siacht zwar oft Menschen, dö liab'n mehr åls Ein'n; dås sind nur die Augen, das Herz kann's nit sein. Wer treu liabt und ehrli, muss's Herzblut für geb'n, der liabt hålt nur aan Mal, doch für's ganze Leb'n. Diadididi ... Und muss ma's verlieren, wås ma heiß geliabt, is Trost, dass's im Himmel a Wied'rsehen giabt; a Herz, dås kann sterben, wann's tragt gar so schwer, doch d'Liab, dö lebt ewig, dö stirbt nimmamehr. Diadididi ...
Text Authorship:
- possibly by Ferdinand Gumbert (1818 - 1896)
Go to the general single-text view
Available translations, adaptations or excerpts, and transliterations (if applicable):
- ENG English (Johann Winkler) , "Styrian Song", copyright © 2026, (re)printed on this website with kind permission
Note: the Gumbert score says "Gedicht (Manuscript) von F. G." so we believe the text is by Gumbert.
3. Ständchen
Language: German (Deutsch)
Wenn alles schläft in stiller Nacht, dann ist's mein Auge, das noch wacht; es denket nur der Augen dein, in die es schaut so gern hinein. Mit Freudentränen füllt es sich, es sieht nur dich und immer dich. Wenn alles schläft in stiller Nacht, dann ist's mein Mund, der stets noch wacht; er denkt an deinen roten Mund, den es geküsst in del'ger Stund'. Er betet für dich, du Liebstes mein, und schläft mit deinem Namen ein. Wenn alles schläft in stiller Nacht, dann ist's mein Herze, das noch wacht; es zählt die Stunde, die entflieht, bis es das Liebste wiedersieht. Mein Herz pocht laut und wonniglich, es schlägt allein für dich, für dich!
Text Authorship:
- possibly by Ferdinand Gumbert (1818 - 1896)
Go to the general single-text view
Note: the Gumbert score says "Gedicht (Manuscript) von F. G." so we believe the text is by Gumbert.
4. Heimwärts
Language: German (Deutsch)
Heimwärts zieh'n die munter'n Sänger über Wald und Feld und See'n, und so trag' ich's auch nicht länger, durch die weite Welt zu geh'n. Muss am heiter'n Abend nieder von den Heimatbergen schau'n, heimwärts, heimwärts muss ich wieder mit dem ersten Morgengrau'n. Heimwärts mit dem Sängervolke, von der Sehnsucht Schmerz durchbebt, heimwärts mit der dunklen Wolke, die am hohen Himmel schwebt, heimwärts mit des Baches Wellen, die durch Tälergründe flieh'n; auf, ihr wandernden Gesellen, lasst uns heimwärts, heimwärts zieh'n!
Text Authorship:
- by Otto Inkermann (1823 - 1862), as C. O. Sternau, "Heimwärts", appears in Deutsche Lieder
See other settings of this text.