Fünf Lieder für 1 Singstimme mit Pianoforte , opus 4

by Otto Taubert (1833 - 1903)

1. Veilchen [sung text not yet checked]

Veilchen, wie so schweigend,
Wie so still dich neigend
In das grüne Moos!
Veilchen, sag was sinnst du,
Sag mir, was beginnst du,
Scheinst so freudenlos?

„Laß mich! still und bange
Lausch' ich dem Gesange
Jener Nachtigall.
Wenn sie singt, so schweig' ich,
Wenn sie singt, so neig' ich
Ihrem Sang und Schall.”

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Confirmed with Gedichte von Hoffmann von Fallersleben, Leipzig: Weidmann’sche Buchhandlung, 1843.


Research team for this text: Emily Ezust [Administrator] , Sharon Krebs [Guest Editor]

2. Volkslied 

Was habe ich denn meiner Feinsliebsten nur gethan?
 . . . . . . . . . .

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Authorship:

  • by Anonymous / Unidentified Author

3. Winterlied [sung text not yet checked]

Keine Blumen blühn;
Nur das Wintergrün
Blickt durch Silberhüllen;
Nur das Fenster füllen
[Blümchen]1 roth und weiß,
Aufgeblüht aus Eis.
 
Ach! kein Vogelsang
Tönt mit frohem Klang;
Nur die Winterweise
Jener kleinen Meise,
Die am Fenster schwirrt,
Und um Futter girrt.
 
Minne flieht den Hain,
Wo die Vögelein
Sonst im grünen Schatten
Ihre Nester hatten;
Minne flieht den Hain,
Kehrt ins Zimmer ein.
 
Kalter Januar,
Hier werd' ich fürwahr,
Unter Minnespielen,
Deinen Frost nicht fühlen!
Walte immerdar,
Kalter Januar!

Authorship:

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Available translations, adaptations or excerpts, and transliterations (if applicable):

  • CAT Catalan (Català) (Salvador Pila) , "Cançó d’hivern", copyright © 2014, (re)printed on this website with kind permission
  • DUT Dutch (Nederlands) [singable] (Lau Kanen) , "Winterlied", copyright © 2008, (re)printed on this website with kind permission
  • ENG English (Sharon Krebs) , "Winter song", copyright © 2014, (re)printed on this website with kind permission
  • FRE French (Français) (Guy Laffaille) , "Chant d'hiver", copyright © 2011, (re)printed on this website with kind permission
  • ITA Italian (Italiano) (Antonio Zencovich) , "Canto d’inverno", copyright © 2015, (re)printed on this website with kind permission

View original text (without footnotes)

Confirmed with Gedichte von Ludewig Heinrich Christoph Hölty. Besorgt durch seine Freunde Friederich Leopold Grafen zu Stolberg und Johann Heinrich Voß. Hamburg, bei Carl Ernst Bohn. 1783, pages 138-139; and with Poetische Blumenlese für das Jahr 1778. Herausgegeben von Joh. Heinr. Voß. Hamburg, bey Carl Ernst Bohn, pages 8-9.

First published in this version edited by Voß. Hölty's original version is slightly different; see below.

1 Schubert: "Blumen"

Research team for this text: Richard Morris , Sharon Krebs [Guest Editor] , Peter Rastl [Guest Editor]

4. Zweifel [sung text not yet checked]

An Deinem Finger, dem weißen, schlanken,
Blitzt golden ein schmaler Streif,
All' meine Blicke, meine Gedanken
Bannet der kleine Reif.

Stehst Du so stolz, in Sicherheit prangend,
Weil Dich ein Talisman schmückt?
Schweift in's Weite Dein Blick so verlangend,
Weil die Fessel Dich drückt? 

Authorship:

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Researcher for this text: Emily Ezust [Administrator]

5. O glücklich, wer ein Herz gefunden [sung text not yet checked]

O glücklich, wer ein Herz gefunden,
Das nur in Liebe denkt und sinnt
Und mit der Liebe treu verbunden
Sein schönres Leben erst beginnt!

Wo liebend sich zwei Herzen einen,
Nur eins zu sein in Freud und Leid,
Da muß des Himmels Sonne scheinen
Und heiter lächeln jede Zeit.

Die Liebe, nur die Lieb ist Leben:
Kannst du dein Herz der Liebe weihn,
So hat dir Gott genug gegeben,
Heil dir! Die ganze Welt ist dein!

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Researcher for this text: Emily Ezust [Administrator]