Nun schlafen die Vöglein im Neste, Nun schlummern die Blüthen am Strauch, Und unter dem Himmel die Weste, Horch, horch! sie ruhen nun auch. Nur droben, da wachen die Sterne Und singen ihr ewiges Lied, Das, hallend [aus]1 endloser Ferne, Leis über die Erde noch zieht. Und der da von Anbeginn lenket Das ganze [schimmernde]2 Heer, Auch deiner liebend gedenket, Du giltst ihm ja noch viel mehr. Der segnet die Vöglein und Blüthen, Und leitet der Winde Hauch, Der wird auch dich wohl behüten, So [ruh' im]3 Frieden nun auch!
Fünf Lieder für gemischten Chor , opus 21
by Wilhelm Köhler (c1852 - c1924)
1. Abendlied  [sung text not yet checked]
Language: German (Deutsch)
Text Authorship:
- by Friedrich Heinrich Oser (1820 - 1891), "Abendlied", appears in Liederbuch, in 1. Naturlieder, no. 118
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Available translations, adaptations or excerpts, and transliterations (if applicable):
- ENG English (Sharon Krebs) , "Evening song", copyright © 2017, (re)printed on this website with kind permission
Confirmed with Liederbuch von Friedrich Oser, 1842-1874, mit einem biographischen Verzeichnis der Componisten, Basel: Benno Schwabe, Verlagsbuchhandlung, 1875, pages 105-106.
1 Kienzl: "in"2 Kienzl: "schlummernde"
3 Kienzl: "ruhe in"
2. Treue Liebe
Language: German (Deutsch)
Den ich nicht leiden mag
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3. Vineta  [sung text not yet checked]
Language: German (Deutsch)
Aus des Meeres tiefem, tiefem Grunde Klingen Abendglocken, dumpf und matt, Uns zu geben wunderbare Kunde Von der schönen alten Wunderstadt. In der Fluten [Schoos]1 hinabgesunken, Blieben [unten ihre Trümmer]2 stehn. Ihre Zinnen lassen goldne Funken [Widerscheinend]3 auf dem Spiegel sehn. Und der Schiffer, der den Zauberschimmer Einmal sah im hellen Abendroth, Nach derselben Stelle schifft er immer, Ob auch rings umher die Klippe droht. Aus des Herzens tiefem, tiefem Grunde Klingt es mir wie Glocken, dumpf und matt; Ach, sie geben wunderbare Kunde Von der Liebe, die geliebt es hat. Eine schöne Welt ist da versunken, Ihre Trümmer blieben unten stehn, Lassen sich als goldne Himmelsfunken Oft im Spiegel meiner Träume sehn. Und dann möcht' ich tauchen in die Tiefen, Mich versenken in den [Widerschein]4, Und mir ist, als ob mich Engel riefen In die alte Wunderstadt herein.
Text Authorship:
- by Wilhelm Müller (1794 - 1827), "Vineta", appears in Lyrische Reisen und epigrammatische Spaziergänge, in Muscheln von der Insel Rügen
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Available translations, adaptations or excerpts, and transliterations (if applicable):
- CAT Catalan (Català) (Salvador Pila) , "Vineta", copyright © 2022, (re)printed on this website with kind permission
- DUT Dutch (Nederlands) [singable] (Lau Kanen) , "Vineta", copyright © 2015, (re)printed on this website with kind permission
- ENG English (Emily Ezust) , "Vineta", copyright © 2005
- FRE French (Français) (Pierre Mathé) , "Vineta", copyright © 2010, (re)printed on this website with kind permission
- SPA Spanish (Español) (Helga Jost-Weyer) , "Vineta", copyright © 2014, (re)printed on this website with kind permission
Confirmed with Gedichte von Wilhelm Müller, Leipzig: F.A. Brockhaus, 1850, page 171.
Note: Vineta is the name of a legendary sunken city located somewhere between Pommerania and Rügen.
1 Brahms: "Schoß"; Merxhausen (Decker): "Schooss"2 Merxhausen (Decker): "ihre Trümmer unten"
3 Merxhausen (Decker): "Wiederscheinend"
4 Brahms: "Wunderschein"; Merxhausen (Decker): "Wiederschein"
4. Mein Liebchen
Language: German (Deutsch)
Mein Liebchen wollte vorübergeh'n
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5. Tanzlied aus dem 17. Jahrhundert  [sung text not yet checked]
Language: German (Deutsch)
O wie so schön und gut Ist ein frischer Mut, Wenn man vor Traurigkeit Nichts weiß derzeit.