Vier Lieder , opus 57

by Carl Banck (1809 - 1889)

1. Meerfee [sung text not yet checked]

Helle Silberglöcklein klingen
Aus der Luft vom Meer;
Leise Mädchenstimmen singen
Fröhlich rings umher;

Und auf leichtem Perlenwagen
Fährt die Fee vorbei,
Von der lauen Luft getragen,
Wallt die Melodei.

Lichte Funken rings umglühten
Sie im heitern Spiel,
Düfte, wie von Rosenblüten,
Wehn vom Mast zum Kiel;

Und der Knabe sieht es träumend 
An des Schiffes Bord,
Doch die Wellen tragen schäumend
Die Erscheinung fort.

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Available translations, adaptations or excerpts, and transliterations (if applicable):

  • CAT Catalan (Català) (Salvador Pila) , copyright © 2020, (re)printed on this website with kind permission
  • DUT Dutch (Nederlands) [singable] (Lau Kanen) , "De fee van de zee", copyright © 2013, (re)printed on this website with kind permission
  • ENG English (Elisabeth Siekhaus) , "The sea fairy", copyright © 2008, (re)printed on this website with kind permission
  • FRE French (Français) (Guy Laffaille) , "La fée de la mer", copyright © 2013, (re)printed on this website with kind permission

Researcher for this text: Emily Ezust [Administrator]

2. Der Elfenkönig 

Leise schweben
 . . . . . . . . . .

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3. Die Sennerin 

Der Abend sinkt
 . . . . . . . . . .

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  • by Anonymous / Unidentified Author

4. Reiterlied [sung text not yet checked]

Die bange Nacht ist nun herum,
Wir reiten still, wir reiten stumm
Und reiten ins Verderben. 
Wie weht so scharf der Morgenwind!
Frau Wirtin, noch ein Glas geschwind
Vorm Sterben, vorm Sterben. 

Du junges Gras, was stehst so grün?
Mußt bald wie lauter Röslein blühn,
Mein Blut ja soll dich färben. 
Den ersten Schluck, ans Schwert die Hand,
Den trink' ich, für das Vaterland
[Zu sterben, zu]1 sterben!

Und schnell den zweiten hinterdrein,
Und der soll für die Freiheit sein,
Der zweite Schluck vom Herben!
Dies Restchen - nun, wem bring' ich's gleich?
Dies Restchen dir, o römisch Reich,
Zum Sterben, zum Sterben. 

Dem Liebchen - doch das Glas ist leer,
Die Kugel saust, es blitzt der Speer,
Bringt meinem Kind die Scherben!
Auf! in den Feind wie Wetterschlag!
O Reiterlust, am frühen Tag
Zu sterben, zu sterben!

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Confirmed with German Lyrics and Ballads with a Few Epigrammatic Poems, selected and arranged by James Taft Hatfield in Heath's Modern Language Series, Boston, D. C. Heath & Co., 1907, pages 72-73.

1 Sjögren: "Zum sterben, zum"

Research team for this text: Emily Ezust [Administrator] , Sharon Krebs [Guest Editor] , Johann Winkler