Sechs deutsche Lieder für 1 Singstimme mit Pianoforte

Song Cycle by Axel Liebmann (1849 - 1876)

Word count: 333

1. Frühlingslied [sung text not yet checked]

Da kommt der Lenz, der schöne Junge
 . . . . . . . . . .

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2. Wie fröhlich wollt' ich sein [sung text not yet checked]

Wie fröhlich wollt' ich sein
 . . . . . . . . . .

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3. In stiller Nacht [sung text not yet checked]

In stiller Nacht
 . . . . . . . . . .

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4. Des Schäfers Tageszeiten [sung text not yet checked]

Ach! wie sanft ruh ich hie
Bei meinem Vieh!
Da schlaf ich süß im Moos,
Dem Glücke in dem Schooß,
Ganz sorgenlos.
Wenn ich die prächtigen Schlösser beschau
Sind sie doch nur mir,
So zu sagen schier
Ein kühler Thau.

Kommt denn das Morgenroth,
So lob ich Gott.
Dann mit der Feldschallmey
Ruf ich das Lämmerg'schrey
Ganz nah herbey;
Da ist kein Seufzen, kein trauriger Ton;
Denn die Morgenstund
Führet Gold im Mund,
Baut mir ein'n Thron.

Kommt dann die Mittagszeit,
Bin ich voll Freud;
Da grast das liebe Vieh,
Geiß, Lämmer, Schaaf und Küh,
Auf grüner Haid.
Setz' mich in Schatten hin, esse mein Brod.
Bey meinem Hirtenstab
Schwör ich, daß ich hab
Niemals ein Noth.

Endlich seh ich von fern
Den Abendstern;
Dort drauß am Wasserfall
Schlaget die Nachtigall,
Giebt Widerhall.
Freyheit in Armuth giebt Reichthum und Sieg,
Allem Pomp und Pracht
Sag ich gute Nacht
Und bleib ein Hirt.

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Researcher for this text: Bertram Kottmann

5. Des Müllers Abschied [sung text not yet checked]

Da droben auf jenem Berge,
Da steht ein goldnes Haus,
Da schauen wohl alle [Frühmorgen]1
Drei schöne Jungfrauen heraus;
Die eine, die heißet Elisabeth,
Die andre [Bernharda]2 mein,
Die dritte, die will ich nicht nennen,
Die [sollt']3 mein eigen sein.

Da unten in jenem Tale,
Da treibt das Wasser ein Rad,
Das treibet nichts als Liebe,
Vom Abend bis wieder an Tag;
Das Rad, das ist gebrochen,
Die Liebe, die hat ein End',
[Und wenn zwei Liebende]4 scheiden,
Sie reichen [einander]5 die Händ'. 

[Ach Scheiden, ach, ach]6!
Wer hat doch das Scheiden erdacht,
Das hat mein jung frisch Herzelein
So frühzeitig traurig gemacht.
[Dies Liedlein, ach, ach]7!
[Hat]8 wohl ein Müller erdacht;
[Den hat]9 des Ritters Töchterlein
Vom Lieben zum Scheiden gebracht.

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Confirmed with Des Knaben Wunderhorn. Alte deutsche Lieder, ed. by Achim von Arnim and Clemens Brentano, Volume 1, Heidelberg: beÿ Mohr und Zimmer, Frankfurt beÿ J. C.B. Mohr, 1806, page 67.

1 Bungert: "Morgen"
2 Bungert: "Isolde"
3 Bungert: "soll"
4 Bungert: "Wenn zwei Verliebte"
5 Bungert: "einand"
6 Bungert: "Das Scheiden, das Scheiden, das Scheiden"
7 Bungert: "Das Liedlein, ach, dieses Liedlein"
8 Bungert: "Das hat"
9 Bungert: "Den hat wohl"

Research team for this text: Emily Ezust [Administrator] , Johann Winkler

6. O Gott! wie dank' ich dir [sung text not yet checked]

O Gott, wie dank' ich dir,
Daß du mir gabst das Leben,
Da du die Liebe mir 
Nun hast dazu gegeben.

Das ew'ge Morgenroth 
Ist in mir aufgegangen;
Ich brauche nicht vor'm Tod,
Vor'm Leben nicht zu bangen.

Du bist im Leben mein 
Und mein im Tod geblieben.
Ich sah, wie Gott uns ein 
Hat in sein Buch geschrieben.

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Researcher for this text: Emily Ezust [Administrator]