Zwei Duette für zwei Soprane mit Pianoforte

Song Cycle by R. von Knebel-Döberitz

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1. Der Mond kommt still gegangen [sung text not yet checked]

Der Mond kommt still gegangen
Mit seinem [goldnen]1 Schein,
Da schläft [in]2 holdem Prangen 
Die müde Erde ein.

Im Traum die Wipfel weben,
Die Quellen rauschen sacht;
Singende Engel durchschweben
Die blaue Sternennacht

Und auf den Lüften schwanken
Aus manchem treuen Sinn
Viel tausend Liebesgedanken
Über die Schläfer hin.

Und drunten im Tale, da funkeln
Die Fenster von Liebchens Haus;
Ich aber blicke im Dunkeln
Still in die Welt hinaus.

Authorship

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Available translations, adaptations or excerpts, and transliterations (if applicable):

  • CAT Catalan (Català) (Salvador Pila) , copyright © 2015, (re)printed on this website with kind permission
  • DUT Dutch (Nederlands) [singable] (Lau Kanen) , "De maan komt stil gevaren", copyright © 2016, (re)printed on this website with kind permission
  • ENG English (David Kenneth Smith) , "The moon so peaceful rises", copyright © 1996, (re)printed on this website with kind permission
  • ENG English [singable] (Anonymous/Unidentified Artist)
  • ENG English (Sharon Krebs) , "Night song", copyright © 2011, (re)printed on this website with kind permission
  • FIN Finnish (Suomi) (Erkki Pullinen) , "Kuu kohoaa hiljaa esiin", copyright © 2010, (re)printed on this website with kind permission
  • FRE French (Français) (Guy Laffaille) , "La lune vient doucement", copyright © 2018, (re)printed on this website with kind permission

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Confirmed with Emanuel Geibel, Gedichte, vierte Auflage, Berlin: Verlag von Alexander Duncker, 1845, page 18.

1 Bernoully: "holden"
2 Grimm: "mit"

Research team for this text: Emily Ezust [Administrator] , Sharon Krebs [Guest Editor]

2. Guten Abend, lieber Mondenschein [sung text not yet checked]

"Guten Abend, lieber Mondenschein!
Wie blickst mir so traulich ins Herz hinein!
Nun sprich, und laß dich nicht lange fragen,
Du hast mir gewiß einen Gruß zu sagen,
    Einen Gruß von meinem Schatz!" --
 
"Wie [sollt']1 ich bringen den Gruß zu dir?
[Du hast ja]2 keinen Schatz bei mir;
Und was mir da unten die [Burschen]3 sagen,
Und was mir die Frauen und Mädchen klagen,
    Ei, das versteh' ich nicht." --
 
"Hast Recht, [mein]4 lieber Mondenschein,
Du darfst auch Schätzchens Bote nicht sein;
Denn thätst [du zu tief]5 ihr ins Auge sehen,
Du könntest ja nimmermehr untergehen,
    Schienst ewig nur für sie.“
 
Dies Liedchen ist ein Abendreih'n,
Ein Wandrer sang's im Vollmondschein;
Und die es lesen bei Kerzenlicht,
Die Leute verstehen das Liedchen nicht,
    Und ist doch kinderleicht.

Authorship

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Available translations, adaptations or excerpts, and transliterations (if applicable):

  • ENG English (Michael P. Rosewall) , copyright © 2012, (re)printed on this website with kind permission
  • FRE French (Français) (Guy Laffaille) , "Chant du soir", copyright © 2014, (re)printed on this website with kind permission

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Confirmed withGedichte von Wilhelm Müller, mit Einleitung und Anmerkungen herausgegeben von Max Müller, Erster Theil, Leipzig: F.A. Brockhaus, 1868, page 34

1 Draeseke, Fischhof: "soll"
2 Draeseke, Fischhof: "Hab' ich doch"
3 Draeseke: "Bursche"
4 Draeseke, Fischhof: "du"
5 Gade: "zu tief du"

Research team for this text: Sharon Krebs [Guest Editor] , Andrew Schneider [Guest Editor]