Drei Lieder für 1 Singstimme mit Pianofortebegleitung

Song Cycle by Olga Starcke

Word count: 245

1. Das macht, es hat die Nachtigall [sung text not yet checked]

[Das]1 macht, es hat die Nachtigall
Die ganze [Nacht]2 gesungen;
Da sind von ihrem süssen Schall,
Da sind in Hall und Widerhall
Die Rosen aufgesprungen.
 
Sie war doch sonst ein wildes [Kind]3,
[Nun]4 geht sie tief in Sinnen,
Trägt in der Hand den Sommerhut
Und duldet [still]5 der Sonne Glut
Und weiß nicht, was beginnen.

Das macht, es hat die Nachtigall
Die ganze Nacht gesungen;
Da sind von ihrem süssen Schall,
Da sind in Hall und Widerhall
Die Rosen aufgesprungen.

Authorship

See other settings of this text.

Available translations, adaptations or excerpts, and transliterations (if applicable):

  • CAT Catalan (Català) (Salvador Pila) , "El rossinyol", copyright © 2011, (re)printed on this website with kind permission
  • ENG English (Emily Ezust) , no title, copyright ©
  • ENG English (Elisabeth Siekhaus) , "The nightingale", copyright © 2008, (re)printed on this website with kind permission
  • FIN Finnish (Suomi) (Erkki Pullinen) , copyright © 2010, (re)printed on this website with kind permission
  • FRE French (Français) (Guy Laffaille) , copyright © 2015, (re)printed on this website with kind permission
  • ITA Italian (Italiano) (Ferdinando Albeggiani) , "L'usignolo", copyright © 2010, (re)printed on this website with kind permission
  • POR Portuguese (Português) (Elke Beatriz Riedel) , "O rouxinol", copyright © 2011, (re)printed on this website with kind permission

View original text (without footnotes)
1 Watkinson: "Es"; further changes may exist not noted above.
2 Hasse: "Tag" (from Hofmeister); further changes may exist not noted above.
3 Berg: "Blut"
4 Wolff: "Jetzt"
5 Wolff: "stumm"

Research team for this text: Emily Ezust [Administrator] , Johann Winkler

2. Am grauen Strand [sung text not yet checked]

Am grauen Strand, am grauen Meer
und seitab liegt die Stadt;
der Nebel drückt die Dächer schwer
und durch die Stille braust das Meer
eintönig um die Stadt.

Es rauscht kein Wald, es schlägt im Mai
kein Vogel ohn' Unterlaß:
die Wandergans mit hartem Schrei
nur fliegt in Herbstesnacht vorbei,
am Strande weht das Gras.

Doch hängt mein ganzes Herz an dir,
du graue Stadt am Meer;
der Jugend Zauber für und für
ruht lächelnd doch auf dir, auf dir,
du graue Stadt am Meer.

Authorship

See other settings of this text.

Available translations, adaptations or excerpts, and transliterations (if applicable):

  • ENG English (Emily Ezust) , "The city", copyright ©
  • FRE French (Français) (Pierre Mathé) , "La ville", copyright © 2010, (re)printed on this website with kind permission

Researcher for this text: Emily Ezust [Administrator]

3. Fahrwohl, du süsse Fraue [sung text not yet checked]

Fahr' wohl, du süße Frau;
Fahr' wohl, du traute Stadt;
So soll es enden denn,
Was doch kein Ende hat!

Ach! in dein braunes Aug'
Hab' ich zu tief geschaut,
Und in dein lauschend Herz
Sprach ich zu laut, zu laut.

Uns schloß die Nacht nicht mehr
Die müden Augen zu;
So soll es enden denn
Mit langer, langer Ruh'!

Doch fließt der Rhein hinab
Wohl auch manch' langes Jahr,
Eh' ich's vergessen hab',
Wie schön, wie schön das war.

Authorship

See other settings of this text.

Researcher for this text: Emily Ezust [Administrator]