Vier Lieder für 1 Singstimme mit Pianoforte

Song Cycle by Ferdinand Horn (b. 1842)

Word count: 238

1. Unter der Linden 

Unter der Linden
 . . . . . . . . . .

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Authorship

  • by Anonymous / Unidentified Author

2. Wenn du zu mein'm Schätzel kommst [sung text not yet checked]

Wenn du zu [meim Schätzel]1 kommst,
[Sag: ]2 ich ließ sie grüßen;
[Wenn]3 sie fraget, wie mirs geht?
Sag: auf beiden Füßen.
[Wenn]3 sie fraget: ob ich krank?
Sag: ich sei gestorben;
[Wenn]3 sie an zu weinen [fangt]4,
Sag: ich [käme]5 morgen!

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1 Mayer: "mei'm Schätzle"; Levinsohn: "mein'm Schätzel"
2 omitted by Mayer.
3 Prince Albert: "Wann"
4 Prince Albert: "fängt"
5 Prince Albert: "käm schon"; Mayer: "komme"

Researcher for this text: Emily Ezust [Administrator]

3. Kein Feuer, keine Kohle [sung text not yet checked]

Kein Feuer, keine Kohle kann brennen so heiß
Als heimliche Liebe, von der [niemand nichts nicht]1 weiß.

Keine Rose, keine Nelke kann blühen so schön,
Als wenn zwei verliebte [Seelen]2 so bei einander stehn.

Setze du mir einen Spiegel in's [Herze]3 hinein,
Damit du kannst sehen, [wie treu]4 ich es mein'!

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Available translations, adaptations or excerpts, and transliterations (if applicable):

  • DUT Dutch (Nederlands) [singable] (Lau Kanen) , copyright © 2015, (re)printed on this website with kind permission
  • FRE French (Français) (Pierre Mathé) , "Aucun feu, aucun charbon ne peut brûler aussi fort", copyright © 2013, (re)printed on this website with kind permission

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Confirmed with Eine Sammlung der besten singbaren Lieder des deutschen Volkes. Allen Freunden des Gesanges und der Geselligkeit gewidmet, Stettin, Verlag von R. Graßmann, 1856, page 66.

1 Brahms: "niemand nicht"; Hiller: "niemand nichts"
2 Hiller: "Herzen"
3 Brahms: "Herz mir"
4 Brahms: "wie so treu"

Research team for this text: Emily Ezust [Administrator] , Johann Winkler

4. Gruss (Volkslied) [sung text not yet checked]

So viel Stern am Himmel stehen,
An dem blauen Himmelszelt,
Soviel Schäflein als da gehen,
In dem grünen, grünen Feld.
Soviel Vöglein als da fliegen,
Als da hin und wieder fliegen,
Soviel mal sei du gegrüßt.

Soll ich dich denn nimmer sehen,
Nun ich in die Ferne muß?
Ach das kann ich nicht verstehen,
O du bittrer Scheidensschluß!
Wär ich lieber schon gestorben,
Wär ich jetzt nicht so betrübt!

Weiß nicht, ob auf dieser Erden,
Die des herben Jammers voll,
Nach viel Trübsal und Beschwerden
Ich dich wiedersehen soll.
Was für Welle, was für Flammen
Schlagen über mir zusammen!
Ach wie groß ist meine Not!

Mit Geduld will ich es tragen,
Denk ich immer nur zu dir;
Alle Morgen will ich sagen,
O mein Schatz, wann kommst zu mir?
Alle Abend will ich sprechen,
Wenn mir meine Augen brechen:
O mein Lieb, gedenk an mich!

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  • ENG English (Sharon Krebs) , copyright © 2021, (re)printed on this website with kind permission

Research team for this text: Emily Ezust [Administrator] , Sharon Krebs [Guest Editor]