Fünf Gesänge für Männerchor

Song Cycle by Hans Huber (1852 - 1921)

Word count: 347

1. An die Schweiz [sung text not yet checked]

Die Berge so hoch
 . . . . . . . . . .

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Authorship

  • by Anonymous / Unidentified Author

2. Auf den Alpen [sung text not yet checked]

Der Frühling ist auferstanden,
Hoch steh' ich über den Landen;
Ob mir die Kuppen von Eise,
Hier zackige Felsenfluh,
Und unten blühen die Matten;
Die Sennerin ruht im Schatten,
Sie singt eine Hirtenweise
Und jauchzt und jodelt dazu.

O könnt' ich in diesen Gauen
Mir eine Hütte bauen!
Nach Lorbeer und nach Palmen
Ging' nimmer mein Begehr;
Die Sehnsucht nach dem Süden
Begrüb' ich in diesem Frieden;
O dass ich auf diesen Almen
Ein froher Hirte wär!

Talwärts die Schritte lenk' ich,
An Lenz und Liebe denk' ich;
Mein Herz ist fast gebrochen
Vor Wonne und Frühlingslust;
Es fallen die Blütenflocken,
Es läuten die Herdenglocken
Und werdende Lieder pochen
An meine junge Brust.

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Researcher for this text: Peter Palmer

3. Atlantis [sung text not yet checked]

Wer sie zu finden wüßte,
Glückseligster Pilot,
Die wundervolle Küste,
Wo uns kein Schmerz mehr droht! 
Wo nimmer Mund vom Munde,
Vom Herzen Herz sich reißt,
Wo keine letzte Stunde
Uns bittern Abschied heißt! 

Wo nicht das Flügelrauschen
Der Zeit uns mehr erschreckt,
Kein Spähen mehr, kein Lauschen
In unserm Glück uns neckt;
Wo wie in Meeresgrunde,
Versteckt von tiefster Fluth,
Unendlich ew'ge Stunde
Mein Herz an deinem ruht!

Es ist kein falsch Gelüste,
In eitlem Hirn gedacht; 
Die wundervolle Küste,
Sie ist kein Traum der Nacht:
In deinem Aug' und Mienen,
Da fand ich ihre Spur,
Da ist sie mir erschienen,
Die Paradiesesflur. 

Herz, breite deine Schwingen,
Es gilt ein köstlich Gut:
Zu kämpfen und zu ringen,
Wohlauf, und habe Muth! 
Gib' dich Getrost den Winden,
Nicht scheue Sturm und Riff: 
Du wirst dein Eden finden,
Führt Liebe doch dein Schiff!

Authorship

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Confirmed with Gedichte von R. E. Prutz, Leipzig: Otto Wigand, 1841, pages 307 - 308.


Researcher for this text: Melanie Trumbull

4. Zum Engel [sung text not yet checked]

Subtitle: Trinklied

Drei rüstige Burschen, frisch und jung,
Durchzogen wir Dörfchen und Städtchen;
Wir fanden der blühenden Freuden genung,
Viel rosige Frauen und Mädchen.

Viel rosige Fraun und viel kühler Wein,
Das war unser grösstes Verlangen;
In manchem Wirtshaus wohl kehrten wir ein,
Hier blieben wir endlich hangen.

Der Engel nicht auf dem Wirtshausschild
Mit seinem Lilienstengel,
Uns hält hier zurück ein lebendiges Bild,
Ein kleiner, gefälliger Engel.

Und Stunde, Tag und Woche verstreicht
In Kosen und Küssen und Scherzen;
Der Vater macht uns die Beutel so leicht,
Die Tochter so schwer die Herzen.

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Researcher for this text: Peter Palmer

5. Ode an die Heimath [sung text not yet checked]

Noch ruh'n im weichen Morgenglanz
 . . . . . . . . . .

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Authorship

  • by Anonymous / Unidentified Author

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