Drei Gedichte von Claus Groth für 1 Singstimme mit Pianofortebegleitung

Song Cycle by Max Stange (1856 - 1932)

Word count: 188

1. Düftet die Lindenblüth [sung text not yet checked]

Düftet die Lindenblüt´
Schläfernd zur Nacht,
Düftet mir ins Gemüt,
Was mich traurig macht.
Denkst wohl noch, Lindenbaum,
Denkst an den Blumentraum?
Ach, es war eitel Schaum
Und ist verblüht.

Klaget die Nachtigall
Abends ihr Leid,
Kommt´s mit dem Liederschall
Wie aus ferner Zeit.
Denkst du im Nachtgesang,
Wie´s einst zu Herzen drang?
Ach, es war leerer Klang
Und ist schon weit.

Unter dem Lindendach
Sitzt ich allein,
Blicke den Zeiten nach,
Und dem Mondenschein,
Aber die Lindenblüt,
Düftet mir ins Gemüt
Bis mir die Trän erglüht
Ach, es war mein.

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Researcher for this text: Malcolm Wren [Guest Editor]

2. Wenn ein müder Leib begraben  [sung text not yet checked]

Wenn ein müder Leib begraben,
Klingen Glocken ihn zur Ruh,
Und die Erde schließt die Wunde
Mit den schönsten Blumen zu.

Wenn die Liebe wird begraben,
Singen Lieder sie zur Ruh,
Und die Wunde bringt die Blumen --
Doch das Grab erst schließt sie zu.

Authorship

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Available translations, adaptations or excerpts, and transliterations (if applicable):

  • DUT Dutch (Nederlands) [singable] (Lau Kanen) , copyright © 2015, (re)printed on this website with kind permission
  • ENG English (Emily Ezust) , "Sounds", copyright ©
  • FRE French (Français) (Guy Laffaille) , "Sons", copyright © 2009, (re)printed on this website with kind permission
  • ITA Italian (Italiano) (Giulio Cesare Barozzi) , "Suoni (n. 2)", copyright © 2012, (re)printed on this website with kind permission

Confirmed with Klaus Groth's Gesammelte Werke. Vierter Band. Plattdeutsche Erzählungen - Hochdeutsche Gedichte, Kiel und Leipzig, Verlag von Lipsius & Tischer, 1893, page 173.


Researcher for this text: Emily Ezust [Administrator]

3. Komm sei nicht mürrisch [sung text not yet checked]

"Komm, sei nicht so mürrisch,
Und leere dein Glas,
Und wenn du kein Geld hast,
So wechsle dir was! 

Und fehlt dir ein Liebchen,
So wünsche dir eins!
Wie mancher hat g'heirat,
Und hatt nimmer keins! 

Der Gastwirt hat allweil 
Die Kreide zur Hand,
Und malt dir den Teufel 
Umsonst an die Wand."

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Confirmed with Klaus Groth's Gesammelte Werke. Vierter Band. Plattdeutsche Erzählungen - Hochdeutsche Gedichte, Kiel und Leipzig, Verlag von Lipsius & Tischer, 1893, page 175.


Researcher for this text: Emily Ezust [Administrator]