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Heitere Stunden. Gesänge für vier Männerstimmen, op. 54

by Victor Ernst Nessler (1841 - 1890)

1. Die Ratte  [sung text not yet checked]

Language: German (Deutsch) 
[Es war eine]1 Ratt' im Kellernest,
[Lebte]2 nur von Fett und Butter,
[Hatte]3 sich ein Ränzlein angemäst't,
[Als]4 wie der Doctor Luther.
Die Köchin hatt' ihr Gift gestellt;
Da ward's [so]5 eng' ihr in der Welt,
Als [hätte]6 sie Lieb' im Leibe.

Sie fuhr herum, sie fuhr heraus
Und soff aus allen Pfützen,
Zernagt', zerkratzt' das ganze Haus,
[Wollt']7 nichts ihr Wüten nützen;
Sie tät' gar manchen Ängstesprung,
Bald [hatte]8 das arme Tier genung
Als hätt' [es]9 Lieb' im Leibe.

Sie kam [für]10 Angst am hellen Tag
Der Küche zugelaufen,
Fiel an den Herd und zuckt' und lag,
Und tät erbärmlich schnaufen.
Da lachte die [Vergifterin]11 noch:
[Ha! sie pfeift]12 auf dem letzten Loch,
Als [hätte]6 sie Lieb' im Leibe.

Text Authorship:

  • by Johann Wolfgang von Goethe (1749 - 1832), no title, appears in Faust, in Der Tragödie erster Teil (Part I)

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Available translations, adaptations or excerpts, and transliterations (if applicable):

  • ENG English (Laura Stanfield Prichard) , copyright © 2016, (re)printed on this website with kind permission
  • FRE French (Français) (Gérard Labrunie) , no title, appears in Le Faust de Goethe [an adaptation]
  • IRI Irish (Gaelic) [singable] (Gabriel Rosenstock) , copyright © 2014, (re)printed on this website with kind permission
  • ITA Italian (Italiano) (Ferdinando Albeggiani) , "Cantina di Auerbach a Lipsia", copyright © 2012, (re)printed on this website with kind permission
  • LIT Lithuanian (Lietuvių kalba) (Giedrius Prunskus) , copyright © 2023, (re)printed on this website with kind permission

View text without footnotes

Confirmed with Goethes Faust, ed. by Calvin Thomas, Boston, D. C. Heath & Co., 1899, page 95.

1 Lenz: "Es war 'ne"; Marschner: "War eine"
2 Lenz, Marschner: "Lebt'"
3 Busoni, Kreutzer, Lenz, Radziwill, Wagner: "Hatt'"
4 Marschner: "So"
5 Marschner: "zu"
6 Busoni, Kreutzer, Lenz, Marschner, Radziwill, Wagner: "hätt'"
7 Marschner, Radziwill: "Wollte"
8 Busoni, Kreutzer, Lenz, Radziwill, Wagner: "hatt'"
9 Busoni, Kreutzer, Wagner: "sie"
10 Busoni, Kreutzer, Lenz, Marschner, Radziwill, Wagner: "vor"
11 Busoni, Kreutzer, Lenz, Wagner: "Vergift'rin"
12 Lenz: "Da pfeift sie"

Research team for this page: Emily Ezust [Administrator] , Johann Winkler

2. Der Floh  [sung text not yet checked]

Language: German (Deutsch) 
Es war einmal ein König,
Der hatt' einen [großen Floh]1,
Den liebt' er [gar]2 nicht wenig,
[Als wie]3 seinen eig'nen Sohn.
Da rief er seinen Schneider,
Der Schneider kam heran:
[Da, miß dem Junker Kleider,
Und miß ihm Hosen an!]4

In Sammet und in Seide
War er [nun]5 angethan,
Hatte Bänder auf dem Kleide,
Hatt' auch ein Kreuz daran,
Und [war sogleich]6 Minister,
Und hatt' einen großen Stern.
Da wurden seine Geschwister
Bei Hof' auch große Herrn.

Und Herrn und Frau'n [am]7 Hofe,
Die waren sehr geplagt,
Die Königin und die Zofe
Gestochen und [genagt]8,
Und durften [sie nicht knicken]9,
Und [weg sie]10 jucken nicht.
Wir [knicken]11 und ersticken
Doch gleich, wenn einer sticht.12

Text Authorship:

  • by Johann Wolfgang von Goethe (1749 - 1832), no title, appears in Faust, in Der Tragödie erster Teil (Part I)

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Available translations, adaptations or excerpts, and transliterations (if applicable):

  • CAT Catalan (Català) (Salvador Pila) , copyright © 2024, (re)printed on this website with kind permission
  • DUT Dutch (Nederlands) [singable] (Lau Kanen) , copyright © 2014, (re)printed on this website with kind permission
  • ENG English (Emily Ezust) , "There once was a king", copyright ©
  • FRE French (Français) (Angelika Frenzel) , "Chanson de la puce", copyright © 2003, (re)printed on this website with kind permission
  • ITA Italian (Italiano) (Amelia Maria Imbarrato) , "Canzone della Pulce", copyright © 2006, (re)printed on this website with kind permission
  • LIT Lithuanian (Lietuvių kalba) (Giedrius Prunskus) , copyright © 2023, (re)printed on this website with kind permission

View text without footnotes

Confirmed with Johann Wolfgang von Goethe, Goethe's Faust. Mit gegenüberstehender englischer Übersetzung und erklärenden Noten versehen vom Honorable Robert Talbot. Erster Theil, London, J. Wacey, 1839, pages 239,241.

Note: the text shown is only Mephistopheles' song; Brander has a verse in the middle that is omitted. Modern German would change the following spellings: "angethan" -> "angetan", etc.

1 Walter: "Skorpion"
2 Lenz: "fast"
3 Lenz: "Wie"; Walter: "Fast wie"
4 Walter: "Und maß dem Junker Kleider/ Und ein paar Höschen an."
5 Walter: "bald"
6 Lenz: "ward sogleich"; Walter: "war zugleich"
7 Lenz: "bei"
8 Walter: "zernagt"
9 Walter: "doch nicht zwicken"
10 Walter: "auch sich"
11 Walter: "drücken"
12 Röntgen adds:
Wir knicken und ersticken
Doch gleich wenn einer sticht.
Uns ist ganz kannibalisch wohl,
Als wie fünfhundert Säuen!

Research team for this page: Emily Ezust [Administrator] , Johann Winkler

3. Lieber Dorn, als Horn  [sung text not yet checked]

Language: Swabian (Schwäbisch) 
Mei Schatz hot Resede
Und  --  vielerloi no'
Gibt gern eme Jede
A Schträußle devo'. 

Mei Schatz der liebt 's Wandre,
Schpielt d' luschtig Theres',
Vom Oine zum Andre  -- 
Was hilft mi denn des?

Drum fort mit dem Ringle,
Mit Namen und Gflecht!
Wen freut son a Dingle,
Ischt d'Liebe net ächt? 

Jetzt such i mir a Plätzle,
Wie d'Lerchen am Roi',
Denn hot mer a Schätzle
So will mer's alloi.

A Braune mit Laune
Gibt's überall, schau,
Und find't sich koi' Braune,
A Schwarze thut's au'. 

Text Authorship:

  • by Adolf Grimminger (1827 - 1903), "Lieber Dorn, als Horn", appears in Lug-in's-land: Gedichte in schwäbischer Mundart

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Confirmed with Adolf Grimminger, Lug-in's-land: Gedichte in schwäbischer Mundart, zweite Auflage, Stuttgart: J. G. Cotta'schen Buchhandlung, 1889, pages 75 - 76.


Researcher for this page: Melanie Trumbull

4. Absagung

Language: German (Deutsch) 
Was blick'st du mi so spöttisch an
 . . . . . . . . . .

— The rest of this text is not
currently in the database but will be
added as soon as we obtain it. —

Text Authorship:

  • by Anonymous / Unidentified Author

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5. Liebeshändel  [sung text not yet checked]

Language: Niederdeutsch 
Madel mit dem gold'nen Latz
und dem roten Mieder,
gib mer anen anz'gen Schmatz,
geb' ihn glei di wieder.
Buberl mit dem grünen Hut,
borge, das macht gräme.
Wenns mer sonst ka Leides tust,
kannst der anen nehme.

Stehle, ne, das mag i nit,
stehle, das is g'fährli,
gib mer a Busserl, Kind, i bitt',
gebe, das is ehri.
Ach, du böses Buberl du,
das kann doch nit gehe;
weißt, mach mal die Augen zu,
dass du's nit kannst sehe.

G'seh'n hab' i's nit, aber g'merkt,
Madel, das schmeckt prächti,
's hot mer so das Herz gestärkt,
glei no anen möcht' i.
Was der wohl tut, is ka Sünd',
macht mer ka Gewisse,
lass, wenn's so zusammen sich find't,
glei zusamm'n uns küsse.

Text Authorship:

  • by Rudolf Löwenstein (1819 - 1891)

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Researcher for this page: Johann Winkler

6. Unterm Fenschter  [sung text not yet checked]

Language: Swabian (Schwäbisch) 
Schtill ischt's, koi Blättle regt sich meh, 
Im diefschte Schlôf scheint alles z'schteh, 
Au 's Rösle vor dei'm Lädle; 
Blos d'Schternle no, die klüger sind, 
Sind wach und gucket sich schier blind 
Nôch dir, du herzigs Mädle.  

Und i, der Nachtschtill' gwohnter Gascht,  
Guck au nôch dir mit Seelebrascht, 
Oft bis zum helle Morge; 
Und aber du, an Engel no', 
Merkscht in dei'm Bettle nex devo, 
Schlôfscht goldig, wohlgeborge.  --  

O wär i d'Nachtigall zur Schtund, 
Wie wollt i net aus Herzensgrund 
Dir jetzt von Liebe singe! 
Hell sollt erschalle Ruf um Ruf:  
Wach uf, mei Dausetschö', wach uf, 
Zum seligschte Vollbringe!  

Môcht hange dir an Lipp und Wang
Und kusse di, so lang, so lang,
Ohn' Enden und Erkalte, 
Bis daß du mir in d'Auge säht'scht 
Und liebverschtohle sage thät'scht: 
"Dô hôscht me, kà'scht me b'halte." 

Text Authorship:

  • by Adolf Grimminger (1827 - 1903), "Unter'm Fenschter", appears in Lug-in's-land: Gedichte in schwäbischer Mundart

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Confirmed with Adolf Grimminger, Lug-in's-Land, Stuttgart: J. G. Cotta'schen Buchhandlung, 1873, pages 5 - 6.


Researcher for this page: Melanie Trumbull

7. Kiltgang  [sung text not yet checked]

Language: Alemannic 
Der Abend isch kumma, 
Der Tag isch herab, 
I steige vom Gaisstieg 
Zur Alme hinab. 
Mei Büchserl am Arm und 
Den Gemsbart am Huat, 
So gefall i mi selber 
Und gefalle mi guat! 

Hörst nit, wie die Sennrin 
Schöns Liedla singt, 
Daß einem das Herzerl 
Zum Leibe 'nas springt? 
Wo springt's denn hinüber, 
Wo fliegt's halt hinein? 
Bergab und thalüber, 
I muß hinterdrein! 

Wo durt af der Wiase 
Die Sennhütte steht, 
Da ischt's, wo af Buhlschaft 
Mei Herzerl ausgeht. 
Wie wallt mi das Bluat da 
Beim Mädli allein! 
Und thut mi ihr Schönheit 
Doch gar so gefrain! 

I geb ihr a Schmatzerl, 
Da lacht's halt darzua: 
"I bin au dei Schatzerl 
Und du bist mei Bua!" 
So hält sie mei Herzerl, 
Hält selber mi fest, 
--  Und bin i bei mei Diandl 
Schon manche Nacht gewest! 

Text Authorship:

  • by Otto Banck (1824 - 1916), no title

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Confirmed with Alpenbilder: Schilderungen aus Natur und Leben in der Alpenwelt, zweite vermehrte Auflage, zweiter Band, Leipzig: Bernhard Schlicke, 1869, pages 41 - 42.


Researcher for this page: Melanie Trumbull

8. Schneiderlied  [sung text not yet checked]

Language: German (Deutsch) 
Im Lumpensacke piept 'ne Maus,
o Schreck!
Die schneiderlein sprangen zum Fenster hinaus,
meck, meck!
Sie liefen schnell zur Polizei,
weil in der Stub' ein Unhold sei,
o Schreck - meck, meck!

Doch als sie wieder zurücke sind,
o Schreck,
ein Dieb nahm ihren Kram geschwind,
meck, meck!
Sie rannten in der Stub' umher
mit Bügeleisen, Ell' und Scher',
meck, meck - o Schreck!

Der Altgesell ergriff den Spieß,
o Schreck!
"Was seid ihr doch für Hasenfüß'!
Meck, meck!
Wenn ich den Unhold tät' erseh'n,
dann wär's sofort um ihn gescheh'n!"
Meck, meck - o Schreck!

Da pfiff im tiefsten Bass die Maus,
o Schreck!
Da fasst die Schneiderlein ein Graus,
sie werfen Bügeleisen, Scher' und Elle weg,
und wieder geht es schnell zum Fenster 'naus.
Meck, meck!

Ja, piept nur irgendwo 'ne Maus,
o Schreck,
da reißen gleich die Schneider aus,
meck, meck!
D'rum heißt es ja auch allgemein:
Das ist ein tapf'res Schneiderlein!
Meck, meck, meck, meck!

Text Authorship:

  • by Otto Banck (1824 - 1916)

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Researcher for this page: Johann Winkler

9. Mir sein luscht'ge Finke

Language: German (Deutsch) 
Mir sein luscht'ge Finke
 . . . . . . . . . .

— The rest of this text is not
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added as soon as we obtain it. —

Text Authorship:

  • by Anonymous / Unidentified Author

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Total word count: 898
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