Fünf Lieder für 1 Singstimme mit Pianoforte

Song Cycle by Albert Hermann

Word count: 459

1. Liebst du mich noch [sung text not yet checked]

Liebster, o Liebster, komm sage mir's doch
 . . . . . . . . . .

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2. Nun fangen die Weiden zu blühen an [sung text not yet checked]

Nun fangen die Weiden zu blühen an,
  Jauchze, mein Herz! 
Schon zwitschert ein Vögelein dann und wann, 
  Jauchze, mein Herz! 
Und ist's auch der holde Frühling noch nicht 
Mit dem schönen Grün und den Blüthen licht, 
  Wer weiß, über Nacht
  Kommt er mit Macht,
  Und bald mit all seiner Lust und Pracht,
Jauchze nur, jauchze, jauchze mein Herz! 

Weiß rauschen die Bächlein hinab in's Thal,
  Jauchze, mein Herz! 
Viel muthiger lacht schon der Sonne Strahl, 
  Jauchze, mein Herz! 
Und liegt auch noch in den Furchen der Schnee,
Und thäte der Reif dem Frühling noch weh, 
  Wer weiß, über Nacht
  Kommt er mit Macht,
  Und bald mit all seiner Lust und Pracht,
Jauchze, nur jauchze, jauchze mein Herz! 

Fürwahr, schon spürt' ich ein Lüftchen lau, 
  Jauchze, mein Herz! 
Am Borde gar nicket ein Blümchen schlau,
  Jauchze, mein Herz! 
Und schwimmt auch noch auf den Seeen das Eis,
Und wartet der Frühling noch kluger Weis,
  Wer weiß, über Nacht 
  Kommt er mit Macht, 
  Und bald mit all seiner Lust und Pracht,
Jauchze nur, jauchze, jauchze mein Herz!

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Confirmed with Liederbuch von Friedrich Oser. 1842-1874, Basel: Benno Schwabe Verlagsbuchhandlung, 1875, pages 13-14.


Research team for this text: Emily Ezust [Administrator] , Sharon Krebs [Guest Editor]

3. Die Wasserrose [sung text not yet checked]

[Die stille Wasserrose]1
Steigt aus dem blauen See,
[Die feuchten Blätter zittern]2,
Der Kelch ist weiß wie Schnee.

Da gießt der Mond vom Himmel
All' seinen gold'nen Schein,
Gießt alle seine Strahlen
In ihren Schoß hinein.

Im Wasser um die Blume
Kreiset ein weißer Schwan
Er [singt]3 so süß, so leise
Und schaut die Blume an.

Er singt so süß, so leise
Und will im Singen vergehn.
O Blume, weiße Blume,
Kannst du das Lied verstehn?

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Available translations, adaptations or excerpts, and transliterations (if applicable):

  • CAT Catalan (Català) (Salvador Pila) , copyright © 2015, (re)printed on this website with kind permission
  • DUT Dutch (Nederlands) (Wijtse Rodenburg) , "De stille waterlelie", copyright © 2003, (re)printed on this website with kind permission
  • DUT Dutch (Nederlands) [singable] (Lau Kanen) , copyright © 2016, (re)printed on this website with kind permission
  • ENG English (David Kenneth Smith) , "The quiet lotus-blossom/water-rose", copyright © 1996, (re)printed on this website with kind permission
  • FRE French (Français) (Guy Laffaille) , "La fleur de lotus immobile", copyright © 2008, (re)printed on this website with kind permission

View original text (without footnotes)
1 C. Schumann: "Die stille Lotusblume" or "Die stille Lotosblume"
2 Gade, Kücken, Liszt, Raff, C. Schumann: "Die Blätter flimmern und blitzen"
3 Kücken: "singet"

Researcher for this text: Emily Ezust [Administrator]

4. Ständchen [sung text not yet checked]

Wie die Blüten träumen im Frühlingshauch,
Träume, du Holde, träume du auch!
Dunkel ist die laue Nacht,
Doch heller meine Liebe lacht
Heller, als alle Sterne dir,
Träume, du Holde, träume von mir!
Träume süß von mir!

Wie der	Mond jetzt flimmert durch Wolken mild,
Lächle dich an des Liebsten Bild.
Erd' und Himmel	[verschwinden]1 sacht,
Wie Traum und Leben, o Wunderpracht!
Einst auch, Geliebte, sind ewig	wir,
Träume, du Holde, träume von mir!
Träume süß von mir!

Wie der Flieder rauscht an der Gartenwand, 
Rauschen die Engel durch's stille Land.
Schlumm're sanft, sie halten Wacht,
Schlumm're sanft die ganze Nacht!
Bis das Frührot lacht in die Augen dir,
Träume, du Holde, träume von mir!
Träume süß von mir!

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1 Randhartinger: "verschwimmen"

Researcher for this text: Emily Ezust [Administrator]

5. Frühlingsandacht [sung text not yet checked]

O frisches Grün, o frisches Grün
Auf Wiesen und im Walde! 
Ihr Blüthen licht mit süßem Duft,
Wie heilt ihr doch so balde! 

O Himmelsdom, o Himmelsdom,
So tiefblau, du hochoben!
Ich schau nach dir, und ahn' es süß,
Wie schön es ist da droben!

So seltsam still, so seltsam still!
Nur Vöglein leise singen;
So kann mir aus der tiefen Brust
Nur leises Beten dringen. 

Du Vöglein dort, du Vöglein dort!
Was hörst du auf zu schlagen?
Willst mein Gebet, dem du gelauscht,
Vor Gott, den Herren, tragen?

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Confirmed with Liederbuch von Friedrich Oser, Basel: Benno Schwabe, 1875, page 23.


Researcher for this text: Melanie Trumbull