German (Deutsch) translations of Fünf Lieder, opus 166
by Peter Joseph Lindpaintner (1791 - 1856)
Rosenknospe blickte heimlich Aus dem dichtbelaubten Strauch, Möchte gar zu gerne trinken Wonnig süßen Frühlingshauch. Sieh, da schwebten Lenzeslüfte, Flüsternd um das Rosenkind, Und in Kindesunschuld öffnet Röslein jetzt sein Herz geschwind. Doch verblüht am andern Morgen, Stand ein Röslein in dem Strauch, Treulos blies ihm in die Seele Lenznacht ihren frost'gen Hauch. Zarte Knospe, zarte Rose, Allzufrüh hast du vertraut; Sahst du nicht des Lenzes Tücke, Als du ihm in's Aug' geschaut? Hüte dich, du kindlich Wesen, Das zur Jungfrau sich erschließt, Daß dir nicht im Liebeskosen Gift in deine Seele fließt.
Text Authorship:
- by H. Bührlen (flourished <<1853), "Die Rosenknospe"
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Confirmed with the anthology Kunst- und Unterhaltungsblatt für Stadt und Land, herausgegeben von Sigm. Sar, Zweiter Jahrgang, Stuttgart, Verlag der literarisch-artistischen Anstalt, 1853, page 126.
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Nur du bist mein
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Text Authorship:
- by Friedrich Konrad Müller von der Werra (1823 - 1881)
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Du schönes Fischermädchen, Treibe den Kahn an's Land; Komm zu [mir und setze]1 dich nieder, Wir kosen Hand in Hand. Leg' an mein Herz dein Köpfchen, Und [fürchte]2 dich nicht [zu]3 sehr, [Vertrau'st du dich]4 doch [sorglos]5 Täglich dem wilden Meer. Mein Herz gleicht ganz dem Meere, Hat Sturm [und]6 Ebb' und Fluth, Und manche schöne Perle In seiner Tiefe ruht.7
Text Authorship:
- by Heinrich Heine (1797 - 1856), no title, written 1824, appears in Buch der Lieder, in Die Heimkehr, no. 8, first published 1824
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View text without footnotesConfirmed with Buch der Lieder von H. Heine. Hamburg bei Hoffmann und Campe. 1827, page 186; and with Reisebilder von H. Heine. Erster Theil. Hamburg, bey Hoffmann und Campe. 1826, page 12.
First published as number XII of Drei und dreißig Gedichte von H. Heine in Der Gesellschafter oder Blätter für Geist und Herz. Herausgegeben von F. W. Gubitz. Achter Jahrgang. Berlin, 1824. In der Maurerschen Buchhandlung. Sonnabend den 27. März. 50stes Blatt, page 246.
1 Meyerbeer: "mir, setz"; Oechsner: "mir und setz'"2 Oechsner: "fürcht'"
3 André, Dresel: "so"
4 Dresel: "Trauest du"
5 Mendel: "täglich"
6 Oechsner: "hat"
7 Meyerbeer adds:
Komm! Komm! Du schönes Fischermädchen, komm, komm, Wir kosen Hand in Hand. Komm! Komm! Komm!
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